Bei besten frühsommerlichen Bedingungen nutzte Empor Klein Wanzleben den Heimvorteil nicht und der Gast aus Erxleben entführte wohl zu Recht einen Punkt aus dem Zuckerdorf.

Klein Wanzleben l Dabei begann die Begegnung für den Gastgeber ganz nach Plan, denn bereits nach sechs Minuten verwandelte Jens Ferl einen Foulstrafstoß zur Führung. Diese hielt aber nur zehn Minuten. Dann setzte sich Malyschka durch und ließ mit seinem Schuss aus 18 Metern Torhüter Methner keine Chance. Dabei sah Empors Abwehr wie auch in der Folgezeit bei lang geschlagenen Bällen der Gäste nicht gut aus.

Doch in diesem Abschnitt übte Empor doch mehr Druck aus, was zu weiteren Chancen (27. Minute) und zur erneuten Führung durch Ferl (34.) nach guter Vorarbeit von Franz Klosa führte.

Doch nach der Pause kam Empor vom eingeschlagenen Weg ab und musste so nach 55 Minuten durch Zimmermann den abermaligen Ausgleich schlucken, auch wenn die Gastgeber zuvor eine Abseitsposition gesehen hatten. So blieben die Erxleber immer gefährlich, aber erarbeiteten sich kaum eine klare Möglichkeit. Trotzdem wäre ein Erfolg der Einheimischen möglich gewesen, wenn mehrere gute Chancen (60., 70., 75., 85.) konsequenter genutzt worden wären. Der Gästetorhüter war aber auch stets auf der Hut.

Die Lehre, die Empor daraus ziehen muss: Um in den folgenden schweren Begegnungen bestehen zu können, muss das Empor-Team sich steigern, insbesondere was die Verwertung der erarbeiteten Torchancen angeht.

Torfolge: 1:0 Ferl (6.FE), 1:1 Malyschka (15.), 2:1 Ferl (34.), 2:2 Zimmermann (55.). Zuschauer : 40