Altenweddingen (msh). Rekordverdächtige vier Pflichtspiele innerhalb von 32 Stunden hat die Billardmannschaft vom SV 1889 Altenweddingen am Wochenende absolviert.

Zwei Siege und zwei Niederlagen gegen starke Konkurrenz sprangen am Ende heraus.

Mehrkampfliga: TSG Naumburg - SV Altenweddingen 12:4. Im Punktspiel der Mehrkampfliga kassierte der SVA mit 4:12 eine empfindliche Niederlage bei der TSG Naumburg. Die TSG (jetzt 14:4 Punkte) verdrängte mit ihrer besten Saisonleistung die Sülzetaler auf Platz drei (12:4) der Tabelle. Lediglich Christian Rust im "Dreiband" und Uwe Bergknecht im "Cadre" gewannen ein Match. Karsten Schubert ("Freie Partie") und Manfred Schuffert ("Einband") verloren gegen ihre überaus starken Konkurrenten beide Spiele.

Dreibandliga: TSG Naumburg - SV Altenweddingen 3:9. Im Anschluss trafen beide Teams erneut aufeinander, diesmal in der Dreibandliga, und Altenweddingen gelang mit 9:3 die Revanche. Dieser Sieg war ein ganz großer Schritt in Richtung Meistertitel. In dieser Liga ist der SVA mit nunmehr 14:0 Punkten noch ungeschlagen und bestätigte eindrucksvoll seine Klasse in der Königsdisziplin "Dreiband". Rust holte nicht nur vier Punkte, er schaffte mit zehn Punkten auch eine neue Höchstserie. Drei Punkte steuerte Bergknecht bei und zwei Punkte holte Schubert, der Naumburgs Ass Scheler bezwang.

Pokal Halbfinale: 1. BC Magdeburg II - SV Altenweddingen 2:4. Am Sonntag stand das Endrundenturnier im Landespokal auf dem Programm. In Staßfurt traf Altenweddingen im Halbfinale auf den 1. BC Magdeburg II. Schubert legte mit einem 2:0-Satzsieg gegen Hessing den Grundstein zum Sieg. Rust löste in einem dramatischen 2:1-Match gegen Jordan das Ticket für das Finale. Im Entscheidungssatz hatte er mit 15:14 hauchdünn die Nase vorn. Das letzte Duell war dann nur noch für die Galerie. Schuffert ließ die Zügel etwas schleifen und unterlag zweimal mit 14:15 gegen Quang Dinh.

Pokalfinale: Lok Staßfurt - SV Altenweddingen 4:2. Wie in der letzten Saison hieß das Landespokalfinale Lok Staßfurt gegen SV 1889 Altenweddingen. Und es begann verheißungsvoll für die Sülzetaler, denn Bergknecht besiegte Gebbensleben mit 2:0 (15:4, 15:11) und verschaffte dem SVA eine glänzende Ausgangsposition. Doch die Staßfurter hatten ihre Besten noch in der Hinterhand und zudem noch auf eigenen Tischen einen nicht zu unterschätzenden Heimvorteil. Schubert musste sich schließlich Werner mit 13:15 und 9:15 beugen und auch Schuffert zog mit 3:15 und 11:15 gegen Klingel mit 0:2 den Kürzeren. Lok Staßfurt holte damit zum vierten Mal in Folge den Landespokal.