Altenweddingen/Bitterfeld (ms). Durch einen 11:5-Auswärtssieg bei Chemie Bitterfeld hat sich der SV Altenweddingen wieder auf den zweiten Platz in der Billard-Mehrkampfliga vorgeschoben. Am letzten Spieltag gibt es in Altenweddingen damit ein Endspiel um den Vizemeistertitel zwischen dem Gastgeber (17:5 Punkte) und der TSG Naumburg (16:6 Punkte). Lok Staßfurt machte Nägel mit Köpfen und steht nach dem 10:6-Erfolg in Naumburg mit 20:2 Punkten bereits als Landesmeister fest.

Der SVA trat in Bitterfeld gleich ohne drei Stammspieler an und gab den jungen Spielern der zweiten Reihe die Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln. Der Sieg war zwischenzeitlich aber stark gefährdet, denn zur Halbzeit stand es nur Unentschieden. In der zweiten Runde gewann der SVA dann aber alle Partien. Ein dickes Lob verdiente sich auch bei seinem dritten Einsatz David Hennig (79:150 und 89:86), der Bitterfelds besten Spieler Rödel im "Cadre" eine Partie abnahm und mit 4,30 einen guten Durchschnitt erzielte. Steven Garz hingegen dürfte trotz seiner zwei Siege (34:23 und 39:23) mit seiner Leistung nicht zufrieden gewesen sein, ebenso wie Christian Rust mit seiner ersten Partie. Der klare Favorit hatte mit den schwer zu bespielenden Tischen seine liebe Mühe und spielte nur 9:9 Remis. Im Rückspiel fegte er mit 20:5 seinen Gegner dann klar vom Tisch.

SVA: Freie Partie Garz (4:0 / 1,82); Cadre Hennig (2:2 / 4,30); Dreiband Rust (3:1 / 0,41).