Altenweddingen (dep) l Die Ü50 des SV 1889 Altenweddingen ist Vize-Landesmeister hinter dem SV Germania Wernigerode geworden.

Beim dritten Titelgewinn des SV Germania Wernigerode war Dessau zum fünften Mal, und das „Paul-Greifzu-Stadion“ zum vierten Mal Ausrichtungsstätte der Ü50-Landesmeisterschaft. Bei optimalen Bedingungen fanden sich sechs Mannschaften auf dem Hauptplatz des Stadions, gespielt wurde auf zwei Kleinfeldplätzen parallel, zum fünften Titelkampf des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt ein. Post SV Magdeburg als siebte gemeldete Mannschaft musste wegen Spielermangels 48 Stunden zuvor absagen. Gespielt wurde über jeweils zwölf Minuten im Modus „Jeder gegen jeden“.

Einmal zu oft Remis gespielt

Der Spielplan ergab, dass es im letzten Spiel zwischen den beiden Harzerkreis-Vertretern zu einem echten Finale zwischen dem SV Germania und dem Titelverteidiger Spg VfB Blankenburger FV/Stahl Thale kam. Aber auch der SV 1889 Altenweddingen konnte sich noch vage Hoffnungen auf seinen ersten Titel machen – dann nämlich, wenn das Harzderby 0:0 oder 1:1 ausgegangen wäre. Am Ende spielte Altenweddingen, das in allen seinen Spielen immer 1:0 in Führung ging, einmal zu oft Remis, da der Germania-Spieler Thomas Löder das einzige Tor in diesem „Finale” erzielte und somit den Ü50-Landestitel nach 2014 und 2015 zurück nach Wernigerode holte.

Das 1:1 in seinem letzten Spiel gegen den bis dahin punktlosen TSV Mosigkau kostete Altenweddingen im Nachhinein die mögliche Meisterschaft. Der SV Germania qualifizierte sich als Landesmeister neben dem Ausrichter TV Askania Bernburg für die 5. NOFV-Ü50-Meisterschaft am Sonntag, 2. Juli, in der Bernburger Sparkassen-Arena.

Hinter Wernigerode mit drei Siegen und zwei Remis folgte Altenweddingen, ebenfalls unbezwungen, mit zwei Siegen und drei Remis auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an den Titelverteidiger Blankenburg/Thale. Mit je einem Sieg und einer Niederlage bei drei Unentschieden folgte der Vorjahresvize TV Askania Bernburg vor den beiden Dessauer-Teams SG Stahlbau 1950 (4 Punkte) und TSV 1894 Mosigkau (1).

Mit fünf Treffern in das gegnerische Tor wurde der Wernigeröder Jens Tropschug bester Torjäger. Er erzielte sogar ein sechstes Tor, das war aber ein Eigentor beim 1:1 gegen Bernburg, wo er damit beide Treffer erzielte.

Erfreulich war die Fairness unter allen sechs Teilnehmern, wozu auch die guten Schiedsrichter beitrugen.