Stendal l Volleyballfans unserer Region haben am Sonntag die Qual der Wahl. Post in Stendal oder TLV in Tangermünde gucken, das ist die Frage.

Beide Mannschaften stehen auf dem dritten Tabellenplatz in ihren Staffeln. Alle Spiele versprechen spannend zu werden.

Die Tangermünder Frauen empfangen in der Oberliga Rot-Weiß Weißenfels und den USC Magdeburg. Die Karten scheinen vor den Partien klar verteilt. Weißenfels ist Tabellenletzter und ein Sieg ist Pflicht. Die Kür ist die Partie gegen den klaren Tabellenführer USC Magdeburg. Gegen ihn können die Frauen aus der Elbestadt nur gewinnen, egal wie die Partie ausgeht. Ein Satzgewinn wäre gut, ein zweiter ein halber Sieg. Trainer David Bäther stehen nach dem Training am Donnerstag alle Spielerinnen zur Verfügung.

Ihr erstes Training im neuen Jahr hatten gestern die Landsliga-Männer der SG Post Stendal. Nicht, dass die Postler vorher keine Lust gehabt hätten, nein, die Halle war schlicht in den Ferien zu. Mit dem Magdeburger SV und Quedlinburg stellen sich zwei Mannschaften vor, die eigentlich für die Stendaler schlagbar wären. Jedoch hat Post durch die Verletzungen von Eric Stender, Sebastian Thormeier und Ralph Kaminski drei Leistungsträger zu ersetzen.

Das ist nicht leicht. Zumindest für ein Spiel ist auf Kaminskis Libero-Position Ersatz gefunden. Falk Sichert, der jahrelange in der ersten Postmannschaft in Landesliga und Oberliga spielte und jetzt in der Kreisoberliga antritt, kann für eine Partie mitmachen, ohne sich festzuspielen.

Zu zwei Auswärtsspielen reisen die Frauen des VV Querschläger nach Schönebeck. Die Schützlinge um Trainer Ralf Herzog stehen auf dem vierten Tabellenplatz und wollen gern auf den dritten vorrücken. Auf dem stehen die Schönebecker, die den Querschlägern im Hinspiel eine bittere Tiebreakniederlage zugefügt haben. Dafür wollen sich die Stendalerinnen revanchieren. Die Partie gegen den Tabellenletzten Magdeburger SV II sollte für Stendal und Schönebeck hingegen eine Pflichtaufgabe sein.