Noch vier Saison-Spieltage stehen vor den Kickern der Fußball-Verbandsliga von Sachsen-Anhalt. Die Stendaler Lok-Elf reist am Sonnabend nach Merseburg und trifft dort auf Gastgeber IMO.

Stendal l Die Merseburger sind derzeit Elfter des Klassements und haben 25 Punkte auf ihrem Konto. Die Altmärker stehen auf dem dritten Platz und können derzeit auf 40 Punkte verweisen.

Zu verdanken haben sie diesen zuvor in den letzen Jahren nie erreichten Rang einer grandiosen Rückrunde. Sie haben dabei in neun Begegnungen 22 von 27 möglichen Zählern geholt und stehen an der Spitze einer speziellen Rückrunden-Tabelle. Zum Vergleich: Nach der ersten Halbserie befand sich der 1. FC Lok Stendal auf Platz 11.

In der am Sonnabend um 15 Uhr in Merseburg beginnenden Partie sind die Altmärker die Favoriten. Auch, weil sie sich im Hinspiel als die überlegene Elf erwiesen und daheim am Hölzchen deutlich mit 5:1 gewannen (Lok-Tore: Kühn 2, Erdmann, Gebauer, Nellessen).

Dennoch sind die Stendaler vorsichtig. "Wir müssen konzentriert unseren Weg fortsetzen. Merseburgs Team ist mit etlichen Spielern aus der HFC-Nachwuchsschule besetzt", warnt Lok-Trainer Sven Körner. Er muss diesmal auf Benedikt Nellessen (5. Gelbe) verzichten. Angeschlagen sind Vincent Kühn und Niklas Buschke.

"Oberliga-Aufstieg" ist mit dem 4:2-Heimerfolg gegen Askania Bernburg ein Thema für den 1. FC Lok, für die Stadt Stendal und die Region geworden. Elf Jahre nach dem Lok-Zwangsabstieg gibt es für einen altmärkischen Verein wieder Hoffnungen, die Fußball-Ebene Oberliga zu erreichen. Der Blick auf das Restprogramm der beiden einzigen Bewerber um den Aufstieg in der Verbandsliga von Sachsen-Anhalt verrät: Askania Bernburg hat im Vergleich zu Lok Stendal das schwerere Restprogramm. Die Männer um Trainer Körner hoffen demnach auf einen Ausrutscher des Kontrahenten, müssen allerdings ihre Hausaufgaben sehr konzentriert erledigen.

Nicht anderes morgen im Auswärtsmatch bei IMO Merseburg.