Von Wolfgang Seibicke

Stendal. Am zweiten Spieltag der Tennis-Ostliga der Herren 30 ist die Mannschaft der SG Einheit Stendal daheim aktiv. Kontrahent am Sonntag ab 11 Uhr im Tennispark ist der TV Blau-Weiß Dresden-Blasewitz.

Die Sachsen haben ihr erstes Match auf der heimischen Anlage gegen den Berliner Sportklub knapp mit 5:4 gewonnen und sind auch auswärts bei den Altmärkern der Favorit. Nahe an der Grenze zum "Tennis-Wunderland" Tschechien gelegen, wo diese Sportart neben Eishockey Talente in Größenordnung aufweist, liegt es nahe, dass der Club aus Elbflorenz Verstärkung aus dem Nachbarland findet.

Und tatsächlich, mit dem an Nummer eins spielenden Jan Kesl und dem zuletzt mit seinem Landsmann im ersten Doppel erfolgreichen Thomas Jiricka schlagen zwei Tschechen für Dresden-Blasewitz auf und werden morgen auch den Altmärkern arg zusetzen.

Bei denen ist nach der 0:9-Auftaktniederlage beim Frohnauer SV in Berlin eine Ernüchterung der sachlichen Art zu registrieren. "Es wird sehr schwer werden für uns, die Klasse zu halten", so Michael Küssner, der zuletzt verhindert war und morgen an Stelle von Jens Hetfleisch an Nummer vier des Einheit-Teams aktiv sein wird.

Hetfleisch spielt an diesem Wochenende dennoch Tennis, und zwar für die Herren-Landesligamannschaft, die sich am Sonntag mit Oscherslebens Team auseinanderzusetzen hat.

Nach der deutlichen Auftaktniederlage sind die Stendaler dennoch nicht Letzter des Ostliga-Klassements. Der andere Vertreter aus Sachsen-Anhalt in der Liga, Grün-Weiß Möser, schloss beim 0:9 gegen Erfurt noch schlechter ab als die Altmärker.