Kalbe/Milde l Für den Basketball-Oberligisten VfL Kalbe/Milde steht morgen erneut ein Endspiel auf dem Programmplan. Zum dritten Mal innerhalb von nur zwei Wochen treffen die Mildestädter im Rahmen der Basketball-Playoffs im Kampf um die Landesmeisterschaft auf den Magdeburger SV Börde. Dabei beginnt die Partie, die nun wieder in der Landeshauptstadt ausgetragen wird, pünktlich um 16 Uhr.

Und spannender könnte die Halbfinalserie auch nicht verlaufen. Während die Magdeburger das erste Playoff-Spiel am 7. März 2014 in heimischer Halle für sich entscheiden konnten, antworteten die Kalbenser am vergangenen Sonnabend mit einem 67:56-Heimsieg und glichen die Serie zum 1:1 aus. Dabei gelang den Mannen um Spielertrainer Harald Lotsch der erste Sieg überhaupt in der Saison gegen die Börde-Jungs. Bis dahin hatten die Kalbenser nämlich dreimal den Kürzeren gezogen.

Nun steht also am morgigen Sonnabend das entscheidende Playoffspiel an. Nur dem Sieger winkt das Finalticket, das der VfL letztmalig in der Saison 2006/2007 lösen konnte, da aber gegen den USC Magdeburg passen musste.

Die eigentliche Situation zur letzten Woche ändert sich dabei aber nicht für die Altmärker. Auch da standen sie mächtig unter Druck, mussten das Match unbedingt gewinnen, um im Rennen zu bleiben. So ist es auch diesmal, bloß, dass die Magdeburger nun den gleichen Druck verspüren.

"Die Ausgangslage ist klar und eindeutig. Für uns ändert sich wenig, da wir auch schon in der vergangenen Woche die gleiche Ausgangssituation hatten. Nun geht es also um alles, und wir werden alles versuchen, ins Finale einzuziehen und das Spiel in Magdeburg zu gewinnen", so Spielertrainer Harald Lotsch.

Der hat aber nicht nur personelle Sorgenfalten, sondern gleich einen tiefen Schützengraben im Gesicht. "Unsere Personallage ist bitter für solch ein Spiel", umriss Lotsch seinen Eindruck. Denn mit Jan Lohse (Schulter), Michael Berck (privat) und auch Christian Mehlicke (Urlaub) fehlen gleich drei wichtige Stützen im Spiel des VfL Kalbe/Milde. Dafür kehrt aber der zuletzt verhinderte Konrad Drüsedau in den Kader zurück.

"Das ist alles andere als optimal. Mit diesen Ausfällen wird es natürlich schwer, in Magdeburg etwas zu reißen. Aber unmöglich ist es nicht. Wir müssen uns aber vor allem offensiv steigern", so Lotsch.

Bilder