Gardelegen. Im Rahmen der Oberliga-Abschiedstour der Tischtennis-Damen des SSV 80 Gardelegen steht morgen (10.30 Uhr in Reinickendorf und 15 Uhr in Fürstenwalde) wieder ein Doppelspieltag an. Wenn die Gardelegenerinnen auch nur ein Pünktchen mit auf die Heimreise nehmen könnten, wäre das schon ein Erfolg.

Spätestens nach der neuerlichen Niederlage gegen den ttc berlin eastside II (2:8) an eigenen Tischen ist klar: Die Oberliga war nur ein Abenteuer für die Schützlinge von Trainer Egon Berg. Doch beenden wollen die Haack & Co. dieses aber ordentlich und vielleicht sogar mit einem kleinen Happy End.

Das wäre zum Beispiel ein Punktgewinn aus den kommenden beiden Partien. Zunächst geht es morgen Vormittag - oder besser gesagt im Morgengrauen - nach Berlin in den Stadtteil Reinickendorf. Die "Fähen" liegen derzeit auf dem Relegationsplatz acht und wollen natürlich gern Sicherheit in Sachsen Klassenerhalt haben. Allerdings haben die Berlinerinnen am Vorabend bereits ein schwieriges Spiel beim ttc eastside II zu bestreiten. Ein Einbruch ist aber trotz der kurzen Spielpause nicht zu befürchten.

Den sportlichen Wochenendausflug werden die SSV-Damen wieder mit Andrea Berg antreten. Dagmar Haack fehlte zuletzt im Duell gegen eastside wegen einer Erkrankung, ist morgen bei den Mini-Meisterschaften als Trainerin beschäftigt. "Das war so abgesprochen, dass Dagmar die Kinder betreut und Andrea mit nach Berlin fährt", so Egon Berg. Mitfahren werden natürlich auch Trainer Berg, der das Mannschaftsgefährt Richtung Osten manövriert, Ulrike Grobleben, Ulrike Scheinert und Marielle Warnecke.

Nach dem Match in Reinickendorf, zu Hause verlor der SSV 80 nur sehr unglücklich, geht es fix nach Fürstenwalde, um gegen den 1. KSV 64/90 anzutreten. "Wenn diese junge Mannschaft zu Saisonbeginn nicht so viel Respekt vor den Großen gehabt hätte, wären sie wohl in diesem Jahr aufgestiegen. Nächstes Jahr marschieren die Mädchen durch, da bin ich mir ziemlich sicher." Diese Aussage von Trainer Berg beschreibt eigentlich die Spielstärke der favorisierten Fürstenwalderinnen sehr gut.

Bleibt also abzuwarten, wie sich die SSV-Damen morgen schlagen werden.

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