Für den SV Eintracht Salzwedel gab es am Sonnabend wieder Grund zum Jubeln. Die Elf von Marko Trostmann gewann ihre Heimpartie, wenn auch etwas glücklich, 3:1. Bitter für die Gäste, die aufgrund ihrer Niederlage und einem Sieg der Mechauer wieder in der Abstiegszone stehen.

Salzwedel. Soweit hätte es für die Mannschaft um Trainer Klaus Gebhardt nicht kommen müssen, schrammten sie nur haarscharf und die Eintracht mit viel Dusel an einer Punkteteilung vorbei. Doch von vorn: In der ersten Halbzeit erwischten die Salzwedeler einen Start nach Maß. Ein Volleyschuss von Marian Falkenhagen (7.), der knapp über den Balken strich, setzte ein erstes Achtungszeichen. Die Eintracht blieb in der Offensive bemüht, und Sven Komnick verzeichnete kurz darauf die nächste hundertprozentige Chance (9.). Doch die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: Eine Unsicherheit in der Ascherslebener Abwehr nutzte Falkenhagen, der den Ball sicherte und Komnick schnell bediente. Ohne Wenn und Aber zog der Stürmer ab - 1:0 (15.). Etwas zu forsch und ohne das gewisse Fingerspitzengefühl trennte Matthias Wiese in der 25. Spielminute den 1. FCA-Spieler Lukas Hartmann vom Leder - im 16er. Der Pfiff blieb nicht aus und Tomas Horacek traf zum Ausgleich. Noch vor der Pause kamen die spielbestimmenden Salzwedeler zur 2:1-Führung. Nach Falkenhagen-Ecke legte sich Nico Schmidt, der immer wieder offensiv tätig wurde, das Leder zurecht und hämmerte es zum 2:1 in die Maschen (30.). In der zweiten Halbzeit ließen die Salzwedeler einiges vermissen. Zwar hatte Mario Schulz nach Wiederanpfiff eine dicke Möglichkeit, bekam den Ball aber nicht auf den richtigen Fuß. Mit fortscheitender Spieldauer stimmte bei Eintracht die Ordnung nicht mehr und die Ascherslebener kämpften. Sie kämpften um den Ausgleich, und wie. Erst Vladimir Semanco (68.), dann Tomas Horacek, der an einer scharfen Hereingabe von Enrico Hoyer vorbeirutschte (82.), hatten diese auf dem Fuß. Salzwedel kam mit zwei blauen Augen davon. Erst eine Sprinteinheit, Gregor Roth vermaß das gesamte Geläuf, beendete die Zitterpartie für den Platzherren - 3:1 (88.).

Torfolge: 1:0 Komnick (15.), 1:1 Horacek (FE/25.), 2:1 N. Schulz (30.), 3:1 Roth (88.).

SVE: Piotrowski - Buchardt, Roth, Gebert, Weiß (78. Schmidt), N. Schulz, M. Schulz (67. Paulini), Benecke, Komnick (90. Wagner), Falkenhagen, Wiese.

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