Innerhalb kurzer Zeit haben die G-Junioren des ESV Lokomotive Salzwedel erneut ein Turnier unter dem Hallendach ausgerichtet - der sogenannte Hallen-Super-Cup. Den Pokal sicherte sich der FSV Eiche Mieste, der im Endspiel die SG Chüden/Pretzier/Liesten nach Siebenmeterschießen 3:2 besiegte.

Salzwedel. Insgesamt sagten acht G-Junioren-Teams des Kreises beim ESV Lok Salzwedel zu. In zwei Staffeln spielten die Mannschaften ihren Gruppensieger und die Platzierten aus. In der Staffel I machte die SG Diesdorf/Wa/La/Dä vor den Lok-Kickern das Rennen, die sich damit für das Halbfinale, das im Überkreuzvergleich ausgetragen wurde, qualifizierten. In der zweiten Gruppe konnten sich die Chüdener durchsetzen, die mit zwei hohen Erfolgen (4:0 gegen SG ABMS / 3:0 gegen Eintracht Salzwedel) auf sich aufmerksam machten. Die Miester "Eicheln", die im Laufe der Jahre erst zu Eichen heranwachsen, kamen als Gruppenzweiter natürlich auch weiter und hatten ebenso Chancen auf den Turniersieg. Die anderen Mannschaften kämpften um die Platzierungen. Im ersten Halbfinale fanden Diesdorf und Mieste während der regulären Spielzeit keinen Sieger, so dass das Strafstoßschießen über den Finaleinzug entschied. Die besseren Nerven bewiesen die Eichen. Das zweite Halbfinale war auch nichts für schwache Nerven. Chüden setzte sich gegen Lok Salzwedel auch erst im Siebenmeterschießen durch. Doch rasant ging es weiter, die Eltern auf den Bänken hielt es kaum noch auf diesen. Im Spiel um Rang drei bebte bereits die Halle, als sich Lok mit 1:0 gegen Diesdorf durchsetzte. Als dann aber das Endspiel zwischen Mieste und Chüden anstand, konnte wohl niemand mehr sein eigenes Wort verstehen. Kein Wunder, denn die Mannschaften mobilisierten die letzten Kräfte mit dem Blick auf den Turniersieg gerichtet. Doch auch hier - Strafstoßschießen. Mieste ging mit 3:2 als Sieger vom Feld.

   

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