Salzwedel. Die Augen der westaltmärkischen Fußball-Fans richten sich am 22. Spieltag in der Landesklasse, Staffel I, nach Gardelegen. Dort empfängt der gastgebende SSV 80 morgen Nachmittag ab 15 Uhr im Derby den SV Arendsee.

Zeitgleich genießt auch der VfB Klötze 07 Heimrecht. Die Elf von Trainer Dirk Reichelt hat den Kreveser SV zu Gast. Auf ein spielfreies Wochen-ende kann sich dagegen der FSV Heide Letzlingen freuen.

SSV 80 Gardelegen - SV Arendsee 1920 (SR: B. Kramp/Hinspiel: 2:1). "Für beide Mannschaften ist das ein entscheidendes Spiel", sagt Gardelegens Trainer Dieter Förster vor dem Derby. Damit trifft er den Nagel auch auf den Kopf. Der SSV 80 braucht noch wenige Punkte, um den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen, der SVA braucht hingegen dringend Zähler, um aus dem Abstiegssumpf hinaus zu gelangen. Schon das Hinspiel war hart umkämpft. Erst ein Foulelfmeter, den Christian Reineke (79.) verwandelte, brachte beim 2:1-Sieg des SSV 80 die Entscheidung.

Dieter Förster fordert von seinen SSV-Schützlingen morgen im Heimspiel 90 Minuten höchste Konzentration. "Ich erwarte eine Trotzreaktion. So wie in Krevese vor einer Woche dürfen wir nicht auftreten. Ob im Spiel oder auch im Training, die Einstellung muss bei jedem Spieler stimmen", so Förster, der auf die gesperrten Michael Hille, Marco Schönfeld und den privat verhinderten Stephan Fraedrich verzichten muss. Fraglich sind noch die Einsätze der angeschlagenen Christian Reineke und Stefan Saluck.

Beim Gast aus Arendsee läuten bereits die Alarmglocken. "Deshalb müssen wir dort punkten, wo keiner damit rechnet", sagt Trainer Axel Prycia und spielt damit auf das Spiel in Gardelegen an. "Der SSV hat ein spielstarkes Team, den Spielfluss müssen wir aber unterbinden und endlich mal unsere Chancen konsequent nutzen", fährt Prycia, der nicht auf Andreas Dürr (Beruf) bauen kann, fort.

VfB Klötze 07 - Kreveser SV (SR: R. Stähr/1:2). Zuletzt gewannen die Klötzer drei Spiele in Folge und erarbeiteten sich ein Elf-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze. Doch VfB-Trainer Dirk Reichelt warnt: "Wir sind bei Weitem noch nicht am Ziel angelangt und dürfen uns auf keinen Fall auf unseren Lorbeeren ausruhen." Die Erfolgsserie soll laut Reichelt morgen fortgesetzt werden. "Schließlich müssen wir uns Selbstvertrauen für die kommenden wichtigen Spiele holen. Wir können gegen Krevese, das ohne Zweifel ein sehr eingespieltes Team hat, bestehen", weiß Reichelt, der auf Sven Schulze (privat verhindert) verzichten muss und noch um den Einsatz des angeschlagenen Martin Riedel bangt.

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