Salzwedel (asc). In der Pool-Billard-Regionalliga mussten die Spieler des PBV Fast Break Salzwedel I gleich zweimal an den eigenen Tischen ran. Während am Sonnabend der BF Bremen zu Gast war und beim 4:4-Endstand eine Punkteteilung hinnehmen musste, verloren Spitzack und Co. am Sonntag gegen die Kieler Billard Union knapp 3:5. Damit war der rein theoretisch noch mögliche Klassenerhalt endgültig vom Tisch. Um sich die minimale Chane zu erhalten, hätte es für die Salzwedeler, wie an den verbleibenden Spieltagen auch, zu einem Sieg reichen müssen. Doch der Haken: Die ebenso gegen den Abstieg kämpfenden Teams müssten alle Partien verlieren. Die PBV-Akteure reihen sich derzeit auf Rang neun des aktuellen Klassements ein und sind Vorletzter. Vier Mannschaften steigen aus dieser Liga ab.

Salzwedel - Bremen4:4

Noch im Hinspiel mussten die Salzwedeler eine 2:6-Niederlage einstecken. Das Gefühl vor dem Rückspiel war dementsprechend mulmig. Aber der Favorit aus Bremen kam scheinbar mit den nicht leichten Tisch-Bedingungen zurecht, so dass die Gastgeber ihre Heimstärke ausspielen konnten. Matthias Stark (14/1) und Mathias Richter (8-Ball) fanden mit zwei Siegen gut in die Begegnung. Marco Spitzack machte die 3:1-Führung nach der ersten Runde perfekt. Im zweiten Durchgang holten die Bremer beim 14/1-endlos auf, aber Stark machte beim 8-Ball seinem Namen alle Ehre und siegte 7:2. Im 9-Ball gab sich Richter im Anschluss ganz knapp geschlagen, aber auch bei Rayko Wienecke (10-Ball/6:8) fehlte nicht viel zum Sieg.

14/1: Stark - Hermann125:104 8-Ball: Richter - Brockmeyer7:4 9-Ball: Wienecke - Yilmaz3:9 10-Ball: Spitzack - Bräunig8:5

14/1: Spitzack - Yilmaz106:125 8-Ball: Stark - Bräunig7:2 9-Ball: Richter - Brockmeyer8:9 10-Ball: Wienecke - Hermann6:8

Salzwedel - Kiel3:5

Das Remis am Vortag gab des Salzwedelern den erhofften Auftrieb. Denn das Punktspiel gegen die Kieler Billard Union ging relativ knapp verloren. Dabei war mehr drin. Im ersten Umlauf begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. Wienecke und Spitzack punkteten zum 2:2. In der zweiten Runde konnte aber nur Matthias Stark im 8-Ball erfolgreich aufspielen, Spitzack, Richter und Wienecke machten es der Konkurrenz nicht leicht, aber die erhofften Siege blieben aus.

14/1: Stark - Rogowski109:125 8-Ball: Richter - Börm3:7 9-Ball: Wienecke - Thomson9:8 10-Ball: Spitzack - Pogossjan8:3

14/1: Spitzack - Börm103:125 8-Ball: Stark - Thomson7:5 9-Ball: Richter - Pogossjan6:9 10-Ball: Wienecke - Rogowski5:8