Am Sonnabend stehen in der Fußball-Landesliga Nachholspiele auf dem Programm. Dabei müssen aus westaltmärkischer Sicht lediglich der SV Eintracht Salzwedel und die SG Eintracht Mechau ran.

Salzwedel. Während die Jeetzestädter auswärts Farbe bekennen müssen, haben die Mechauer ein Heimspiel vor der Brust. Los geht es jeweils um 15 Uhr. Der SV Grün-Weiß Potzehne hat hingegen spielfrei.

Schönebecker SC - SV Eintracht Salzwedel. "Gut Ding will Weile haben" - Dieser Spruch trifft auf die Landesliga-Partie zwischen dem Schönebecker SC und dem SV Eintracht Salzwedel wohl haargenau zu. Vor gut einem halben Jahr sollte die Begegnung bereits über die Bühne gehen, landete wegen einer Spielabsage und der Neuansetzung (Salzwedel legte Einspruch ein) vor dem Sportgericht, wurde verschoben und wieder verschoben. Nun sieht es so aus, als ob die Begegnung morgen stattfinden würde. Die Vorzeichen, die Begegnungen zu ihren Gunsten ziehen zu können, stehen für die Eintracht denkbar schlecht. Zwar verkaufen sich die Salzwedeler auswärts immer ganz gut, aber mit fünf fehlenden Stammspielern wird wohl gegen die ambitionierten Schönebecker, die aufsteigen wollen, nichts zu holen sein. "Es wird sehr schwer, das steht fest. Aufgrund dieser Sache ist Schönebeck natürlich der haushohe Favorit", sagt Eintracht-Coach Sigmar Pätzold. Nicht dabei sind Mario Schulz (verletzt), Marian Falkenhagen (krank), Stephan Benecke (verletzt), Patrick Bauer (verletzt) und Sebastian Burchardt (krank). "Hinten müssen wir dicht stehen und vorne hilft der liebe Gott", fügt der Trainer an.

SR: Gordon Eckert.

SG Eintracht Mechau - 1. FC Aschersleben. Ein enorm wichtiges Spiel liegt vor den Landesliga-Kickern der SG Eintracht Mechau. Zu Gast im Sportpark ist der 1. FC Aschersleben. In diesem Duell treffen zwei direkte Tabellennachbarn und Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt aufeinander. "Wir werden natürlich auf Sieg spielen. Wir wollen einen direkten Konkurrenten bezwingen und uns somit im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen", gibt SGE-Coach Jürgen Brandt die klare Marschroute aus. Auf welches Personal der Trainer zurückgreifen kann, ist noch fraglich. Fest steht jedoch, dass die beiden Schmidt-Brüder definitiv fehlen werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marc Pätzold.

SR: Mathias Bock.

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