Bezugnehmend auf den Artikel unter der Rubrik "Leser schreiben für Leser" von Dirk Feibig mit der Überschrift: "Nur, weil der Schidsrichter einen Fehler gemacht hat", erhielt die Sportredaktion folgende Leserreaktion.

Sicher war das Spiel in Arendsee keine Werbung für den Fußball, trotzdem ging es um eine Menge. Den Sarkasmus "ein Held wurde geboren" beziehungsweise "manches Heldentum zu verhindern", kann man sich sparen. Auch das gehört zur Fairness gegenüber den Spielern, die um einen Sieg ringen.

Herr Feibig betrachtet das natürlich aus der Sicht eines Schiedsrichters. Und dass es um den Verbleib in der Liga geht, sollte er bei seiner Darstellung nicht völlig außer Acht lassen. Ob der Ball nun 50 oder 100 Zentimeter über der Linie war, in einer Spielsituation versucht ein Spieler alles. In einer gesamten Spielserie gleichen sich Ungerechtigkeiten ohnehin aus.

Übrigens ist Herrn Feibig ein Fehler unterlaufen. Es war nicht der Spieler Kevin Temmler, sondern der Spieler Benjamin Werner, der den Ball zurück ins Feld beförderte.

Zurückweisen möchte ich, dass der Spieler Temmler mit dem Vorkommnis geprahlt hat, warum auch, dem SVA hat das 1:1 wenig genützt.

Fest steht, wenn der Ball fast einen Meter im Aus gewesen sein sollte, so muss der Linienrichter diese Situation erfassen, die Fahne heben und gar nichts wäre passiert.

Die folgenden, unschönen Szenen vom Fanblock des VfB Klötze 07 wurden durch den sofortigen Einsatz von Ordnungskräften vom SV Arendsee sofort unterbunden. Diese Anhänger haben, trotz Kontrollen im Eingangsbereich, Flaschen mit ins Stadion gebracht, was zu Recht von Herrn Feibig auch angeprangert wird. Für die Ordnungskräfte des SVA heißt das für die Zukunft, noch intensiver zu kontrollieren und solchen sogenannten Fans den Eintritt ins Stadion nächstens zu untersagen.

Gerald Werner SV Arendsee