Dresden, Landeshauptstadt von Sachsen, heißt morgen das Ziel der Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde. Erwartet werden sie dort vom momentanen Tabellendritten HC Elbflorenz. Anwurf ist um 19 Uhr. Abfahrt mit dem Bus erfolgt um 13.30 Uhr vom Lessing-Eck.

Oebisfelde. Nach dem knappen und wichtigen 36:35-Heimspielerfolg gegen Rot-Weiß Staßfurt vom vergangenen Sonnabend können Mannschaft, Verantwortliche und Anhänger aufatmen. Durch den Sieg und das Federnlassen der unmittelbaren Abstiegskontrahenten Ronneburg, Radis und Apolda, können die Oebisfelder fast schon sicher mit Blick auf mögliche neue Akteure für die zweite Saison in der Mitteldeutschen Oberliga planen. "Es gibt Kontakte. Es waren auch schon mögliche Kandidaten zum Probetraining bei uns. Doch so lange der Klassenerhalt nicht perfekt ist, wollten wir nicht handeln. Durch den Sieg gegen Staßfurt und die anderen Resultate sieht es jetzt natürlich gut aus", sagte Oebisfeldes Teammanager Iven Wall. Über die "möglichen Kandidaten" schwieg sich Wall allerdings aus: "Es ist noch zu früh und auch noch nichts konkret."

Der Ligaverbleib könnte für die Oebisfelder morgen indes endgültig in trockenen Tüchern sein. Bei vier möglichen Absteigern kann sich die Sieben von Trainer Thomas Meinel, falls Radis gegen Naumburg/Stößen verliert und Apolda in Hermsdorf ohne Punkte bleibt, morgen in Dresden eine Niederlage leisten. Doch davon möchte Trainer Meinel nichts hören. "Wir fahren schon mit einigen Ambitionen in die Elbmetropole. Die Chancen dort etwas zu holen, sind meiner Ansicht nach nicht schlecht. Wir haben zuletzt gute Leistungen gezeigt. Vor allem das kämpferische Moment hat gepasst", sagte der SVO-Übungsleiter. Das Hinspiel gegen die Elbestädter von Trainer Holger Winselmann verloren die Oebisfelder mit 21:27. "An diesem Tag waren wir nicht gut drauf. Wir haben den Dresdener Torhüter berühmt geworfen. Es war eines unserer schlechteren Spiele", erinnert sich Meinel. Dass die Sachsen aber auch von vermutlich unterlegenen Mannschaften zu packen sind, zeigten am 26. März die Radiser. Sie knöpften der Winselmann-Sieben einen Punkt ab (27:27). Personell wird bei den Oebisfeldern bis auf René Kornau (Studium) alles an Deck sein.

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:

Spiele der Abstiegskonkurrenz:

Ziegelheim - Ronneburg

Hermsdorf - Apolda

Naumburg/Stößen - Radis

Bad Blankenburg - Glinde

Tabelle:

1.LVB Leipzig23745:61239:7

2.HSG Freiberg23719:64834:12

3.Elbflorenz Dresden23672:60934:12

4.Bad Blankenburg23690:64633:13

5.HSG Wolfen23690:68028:18

6.SV Hermsdorf23621:63724:22

7.RW Staßfurt23664:68022:24

8.LSV Ziegelheim23691:69821:25

9.SV Oebisfelde23717:70520:26

10.HSV Ronneburg23639:65918:28

11.TuS Radis23623:64315:31

12.HSV Apolda23611:69715:31

13.Eintr. Glinde23641:72210:36

14.Naumburg-Stößen23623:7109:37