Schönebeck l In der Sachsen-Anhalt-Liga treffen die Handballerinnen von Lok Schönebeck im Rückrundenspiel auf den HCS 2000 Magdeburg. Die Partie wird heute um 16 Uhr angeworfen.

In der Hinrunde erlebte Lok beim deutlichen 16:32 (10:17) ein wahres Desaster. "Damals sind wir zu arrogant aufgetreten, das war unser größter Fehler", erinnert sich Lok-Trainer Dirk Schedlo. Dieses Mal will Schönebeck mit dem nötigen Respekt, vor allem aber mit der nötigen Konzentration in die Partie gehen.

Beide Mannschaften trennt nur ein Tabellenplatz. Lok hat 295 Treffer, der HCS 284, damit sind die Schönebeckerinnen elf Tore besser. Dem gegenüber stehen allerdings 300 kassierte Treffer für Lok, da sind die Landeshautstädterinnen mit 264 Toren schon besser.

"Wir dürfen Magdeburg nicht zum Konterspiel kommen lassen", weiß Schedlo. "Wenn uns das gelingt, dann werden die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel sehen. Gelingt es uns nicht, werden wir es schwer haben."

Angriff und Abwehr müssen gut harmonieren. Gerade im Angriff gab es jedoch bei Lok im letzten Spiel gegen den HC Burgenland einige Probleme. Schedlo haderte mit den überhasteten Einzelaktionen seiner Schützlinge, die den Sieg kosteten. Am Ende stand eine 17:29 (11:15)-Niederlage zu Buche. Magdeburg kann dagegen mit einem 25:20 (12:11)-Erfolg in die Partie starten.

Der Trainer will sich jedoch gar nicht so sehr auf den Gegner konzentrieren. "Wir schauen auf uns und versuchen, unser Spiel durchzuziehen." Auf einen vollen Kader kann der Coach allerdings nicht setzen. Beatrice Freiberg verletzte sich im Training in der Vorwoche und wird nicht antreten können. "Wie es weiterhin um die Mannschaft bestellt ist, kann ich allerdings erst nach dem Abschlusstraining sagen", so Schedlo. Zudem war der Trainer im Vorfeld beruflich stark eingespannt, sodass eine richtige Vorbereitung mit der Mannschaft erst Freitagabend möglich war. "Die Mädels haben im Vorfeld ein selbstständiges Training absolviert."

Sollte Magdeburg das Spiel heute gewinnen, würden die Tabellenplätze des HCS und Lok Schönebeck getauscht werden. Bis jetzt haben die Elbestädterinnen noch zwei Punkte Vorsprung auf den Gegner (Lok 12:12, Magdeburg 10:12). Mit einem Sieg würde sich Lok allerdings auf Tabellenplatz sechs verbessern.