Glinde (nrc) l In der Verbandsliga kassierten die Handballer des Glinder HV "Eintracht" gegen den Tabellendritten Güsener HC eine 30:34 (12:19)-Niederlage. Trainer Tristan Staat war zu diesem Spiel nicht anwesend, sodass Julian Bauer für diese Partie in die Rolle des Coachs schlüpfte.

Die Gastgeber zeichneten sich durch eine recht unkonstantes Spielweise aus. Die Deckungsarbeit gelang über weite Strecken sehr ordentlich, dafür wurden im Angriff viele halbe Würfe genommen, da die Akteure hektisch agierten. Dies ermöglichte dem GHC zu einfachen Kontertoren zu gelangen. Mehr als einmal liefen sich die Gäste frei und zogen fast ungehindert vor den Kasten der Glinder. Keeper Sebastian Weiss war häufig ohne Chance und tat seinen Unmut ein ums andere Mal kund. Einziger Trost für Glinde: Güsens Deckung hatte einige Probleme mit der aggressiven Offensive der Gastgeber. Dennoch ging der GHV mit einem Sieben-Tore-Rückstand in die Kabine.

In Halbzeit zwei fingen sich die Glinder wieder etwas und verkürzten ihren Rückstand langsam, aber stetig. Somit kam der Gastgeber bis zum Schlusspfiff auf vier Tore zum 30:34 heran. Dennoch war der GHV und auch seine Fans enttäuscht. Ein Grund für den Unmut dürften auch die zehn Zeitstrafen sein. So stand die Eintracht im Spielverlauf mehrmals in Unterzahl auf der Platte.

Glinder HV: Weiss - Max Kreyeberg, Bierhals, Blumenthal, Kowaczeck, Storch, Recker, Martin Kreyenberg, Michael Kreyenberg, Timplan, Mattisseck, Freiberg, Prokop

Siebenmeter: Glinde 4/3 - Güsen 8/7, Zeitstrafen: Glinde 10 - Güsen 4, Rot: Sascha Timplan (3x 2Minuten, 51:42) -Glinde