Nachwuchs-Handball l Aschersleben (kst/nrc) Trotz der knappen 19:21 (6:13)-Niederlage brauchten die Jungen der SG Lok Schönebeck die Köpfe nach der Partie gegen den HC Aschersleben in der Bezirksliga nicht hängen lassen. Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen, bezeichnend durch den Kampfgeist der Nachwuchs-Handballer.

Zum Anpfiff des Rückrundenpartie fanden die Schönebecker gut ins Spiel. Vor allem in den ersten fünf Minuten gestalteten sie eine ausgeglichene Partie und hielten bis zum 4:5 sehr gut mit. Nach fünf Treffern in Folge durch die Ascherslebener verloren die E-Jugendspieler den Faden und das Vertrauen in ihr eigenes Können. Zur Halbzeit stand es deshalb deutlich 6:13. "Motivation war in der Halbzeitansprache das A und O. Wir mussten uns auf unsere eigenen Stärken besinnen", resümierte Trainerin Karin Stagge.

Bei Anpfiff zur zweiten Halbzeit bäumten sich die Lok-Jungen auf, mussten aber unnötige Zeitstrafen durch fehlerhafte Abwehrarbeit hinnehmen. Das Auf und Ab ging also auch in Hälfte zwei weiter.

Ein hervorragend aufgelegter Kevin Hillert, der nach sehr gutem Passspiel von Xaver Siebert insgesamt sechs Bälle im gegnerischen Tor versenkte, und ein mutig agierender Pascal Hensel, dem es gelang, Gefahr in Richtung Tor zu bringen, hielten die SG Lok im Spiel. Über die Stationen 10:15, 13:18 und 14:19 kämpften sich die Schönebecker wieder an den Gastgeber heran und gestalteten in den letzten sieben Minuten das Spiel nach ihren Vorstellungen.

Ballgewinne, das richtige Agieren in der Abwehr und der Wille, Tore zu erzielen, ermöglichten es am Ende, HC Aschersleben wenige Chancen für eigene Treffer zu gewähren. Am Ende reichte dieser kämpferische Einsatz jedoch nicht, denn die Gastgeber zeigte mehr Konstanz im Spiel und gewann so mit 21:19.

SG Lok Schönebeck: Tom Ponto, Timo Borcherding, Xaver Siebert (2), Pascal Hensel, Paul Wizuy, Kevin Hillert (6), Jonas Happe, Luca Stoye, Bennet Theile, Max Balder, Andreas Rettke, Joey Lohmann (5), Yannick Fehler (6), Noah Fischer