Schönebeck (nrc) l Die Volleyballerinnen des SV Pädagogik Schönebeck reisen für ihr Rückrundenspiel zum Tabellenersten SVF Neustadt-Glewe. Die Partie beginnt heute um 16 Uhr. Das Match in der Hinrunde verloren die Elbestädterinnen mit 0:3 (-17, -15, -23).

"Wenn Glewe zu Hause spielt, ist die Mannschaft stark", weiß SVP-Trainer Dennis Raab. Daher lautet für ihn die Devise: "Wir dürfen uns nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren, sondern müssen versuchen, unser eigenes Spiel durchzuziehen." Außerdem will Raab mit einer großen Portion Risiko im Aufschlag und Angriff in die Partie gehen. "Sonst sind die Erfolgschancen sehr gering. Wenn durch das hohe Risiko dann auch mal ein Fehler passiert, dann kann man darüber hinweg sehen."

Eine Schwachstelle im Spiel des Gegnerinnen hat der Trainer nicht entdeckt. Der wunde Punkt der Glewerinnen liegt in ihren Köpfen. "Sie unterschätzen ihre Gegner leicht. Das war schon im letzten Jahr so, als sie uns im Hinspiel auf die leichte Schulter genommen haben. Das können wir für uns nutzen."

Raab hat seinen Schützlingen außerdem aufgetragen, die Aufschläge so druckvoll wie möglich auszuführen. "Wir dürfen es Glewe in der Annahme nicht zu leicht machen, sonst erwarten uns sehr starke Angriffe. Wenn sie jedoch Probleme in der Annahme bekommen, haben wir eine Chance, die Attacken im Block zu entschärfen."

Der SVP wird es gegen den Tabellenersten schwer haben, dabei könnten sie gerade jetzt wieder einen Sieg gebrauchen. Nach der 1:3 (-15, -23, 18, -14)-Heimniederlage gegen den SV Grün-Weiß Erkner ist der SVP wieder das Schlusslicht in der 3. Liga. Vor der Winterpause konnten die Schönebeckerinnen die Rote Laterne noch mit einem 3:0 (23, 20, 18)-Heimerfolg über den SV Warnemünde an den Kontrahenten weiterreichen.

Die Annahme und das Zuspiel waren die Gründe für die letzte Niederlage gegen Erkner. Die Elbestädterinnen müssen sich in diesen beiden Punkten sehr steigern, wenn sie gegen den Tabellenersten mithalten wollen.