Neustadt (fna) l Nichts zu holen gab es für die Volleyballerinnen des SV Pädagogik Schönebeck beim Tabellenführer der 3. Liga, dem SVF Neustadt-Glewe. Das Team musste sich mit 0:3 (19:25, 12:25, 13:25) geschlagen geben und rutschte damit wieder auf den letzten Platz der Tabelle. Eine Situation, die nicht unbekannt ist. "Auch in der Hinrunde standen wir nach den ersten vier Spielen ganz unten in der Tabelle", erinnerte sich Trainer Dennis Raab. Ähnlich wie vor knapp drei Monaten hofft der Coach nun, dass seine Schützlinge "realisieren, worum es geht" und sich "langsam aufraffen". Denn nur mit guten Ergebnissen aus den letzten fünf Saisonspielen gelingt es dem Team, den erneuten Vier-Punkte-Rückstand auf den SV Warnemünde aufzuholen, den letzten Rang zu verlassen und den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu realisieren.

In Neustadt wollte der SVP befreit aufspielen, ohne Druck auflaufen. Doch es kam ganz anders. Bis auf den ersten Satz gelang es dem Team nicht, die nötige Lockerheit zu zeigen. "Im Aufschlag haben wir nicht annähernd den Druck erzeugt, den wir uns vorgenommen hatten", schätzte Raab ein. "Wir haben zu viele Fehler produziert." Zur schlechten Bewegung in der Annahme kam ein zaghafter Angriff. Nach ein paar Blocks und Abwehraktionen des SVF verlor Schönebeck in diesem Element zu schnell den Mut.

Diesen sollten die Schönebeckerinnen in den folgenden zwei Wochen wiederfinden, damit es gegen den Berlin-Brandenburger SC etwas zu holen gibt.

Schönebeck: Horrmann, Viniarskyte, Schemel, Stock, Arndt, Schultze, Grenzau, Birkenhauer, Müller, Polter, Lehrmann