Frauen-Handball l Calbe (fna) Der Sieg über den BSV 93 Magdeburg war Balsam für die Seele der TSG Calbe, doch Wunderdinge sollte man vom Mitteldeutschen Oberligisten nun nicht erwarten. "Der Erfolg war schön und tat gut", betont Trainer Frank Mühlner, "er war wichtig für die Motivation." Dass nun aber der Klassenerhalt noch realisiert werden könne, davon will der Coach nicht sprechen. "Das ginge nur, wenn wir jetzt alles gewinnen. Angesichts der bevorstehenden Gegner wäre das aber utopisch. Außerdem haben wir es nicht in eigener Hand."

Neben Niederndodeleben (3.), das heute ab 17 Uhr in der Heger-Sporthalle gegenübersteht, müssen die Saalestädterinnen nämlich auch noch gegen Markranstädt (1.) antreten. Und auch die Aufgaben gegen Altenburg und Görlitz sind nur auf dem Papier die vermeintlich leichteren. "Vielleicht können wir noch für die ein oder andere Überraschung sorgen", sagt Mühlner, schließlich "können wir die kommenden Spiele ganz entspannt angehen". Und sollten seine Schützlinge so ganz nebenbei noch die Rote Laterne abgeben und an der SG Seehausen vorbeiziehen, "wäre das auch schön". Da der Coach auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, könnte das Team gleich damit anfangen.