Glinde (chj) l Nach dem 10:16-Rückstand zur Pause starteten die Handballer des Glinder HV "Eintracht" eine Aufholjagd. Doch insbesondere zum Ende der Partie gegen den BSV 93 Magdeburg II sollte es mit dem Kopf durch die Wand gehen. So aber gingen viele Angriffe gegen die Wand, was den Gästen leichtes Spiel bot. Nach der 25:28-Niederlage wird die Luft für die Sieben von Tristan Staat langsam dünn in der Verbandsliga.

Die Magdebuger setzten sich frühzeitig zum 6:2 ab. Es war der Eintacht anzumerken, dass einige Akteure nicht ihr volles Leistungsvermögen ausschöpften. "Es haben einige verletzt gespielt", erklärte Staat. Dennoch gelang es den Glindern, wieder zum 6:7 zu verkürzen.

Doch die Leistungskurve verlief wellenartig, sodass nach dem Anschlusstreffer wieder der BSV am Zug war und sich bis zum Pausenpfiff einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung erarbeite. "Man hat gesehen, dass, wenn wir vorn konzentriert agieren, jeder Gegner schlagbar ist", konstatierte Glindes Trainer. Doch die Konzentration ließ nach.

Nach dem Seitenwechsel erlebte die Leistungskurve wieder einen Anstieg. Tor um Tor verkürzten die Gastgeber, waren beim 18:19 bis auf einen Treffer dran. Doch die Welle ebte wieder ab. Während die Defensive Normalform zeigte, wurde die Eintracht vorn kopflos. Immer wieder wurde vorschnell und erfolglos abgeschlossen, was den BSV zu Tempogegenstößen einlud, der die Führung dann clever verwaltete.

"Wir zeigen streckenweise unsere Qualität, doch leider nicht kontinuierlich", haderte Staat. "Wir haben allerdings vorn zu viele Bälle weggeworfen."

Glinder HV "Eintracht": Weiss, Bartels - Bauer (3), Gieraths (1), Blumenthal, Prokop (1), Kowaczeck (1), Becker (1), Martin Kreyenberg, Michael Kreyenberg (11/1), Matisseck (1), Timplan (6(1), Freiberg, Max Kreyenberg

Siebenmeter: Glinde 3/2 - BSV II 5/3; Zeitstrafen: Glinde 6 - BSV II 6