Am Sonntag trafen sich die fünf besten Volleyballmannschaften der weiblichen U 14 in der Schönebecker Turnhalle des Berufsschulzentrums, um den Landesmeistertitel auszuspielen. Hinter dem haushohen Favoriten VC Bitterfeld-Wolfen I sicherte sich der gastgebende SV Pädagogik Schönebeck wie im Vorjahr den zweiten Platz.

Schönebeck (wma/fna) l Im Modus Jeder-gegen-Jeden hatte sich der Gastgeber zunächst mit dem Staßfurter Team auseinanderzusetzen. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg gelang ein Auftakt nach Maß. Das anschließende Spiel gegen Bitterfeld-Wolfen II verlief da schon wesentlich enger. Schönebeck setzte sich im ersten Satz zwar schnell ab, doch die Mädchen aus dem Chemiedreieck fanden zunehmend besser in die Partie und konnten den Abstand konstant halten. Das gab ihnen Mut für den zweiten Satz. Dieser verlief sehr ausgeglichen. Schönebeck ging ab Mitte des Durchgangs leicht in Führung. Mit konzentrierter Spielweise wurde dieser Vorsprung bis zum Ende verteidigt, sodass auch dieses Match mit 2:0 gewonnen wurde.

Die Mädchen vom TSV Leuna, die sich in dieser Saison aufgrund ihrer Spielweise fast zum Angstgegner der Elbestädterinnen entwickelt hatten, wurden ebenfalls mit 2:0 bezwungen.

Damit kam es in der letzten Turnierbegegnung des SVP zu einem echten Endspiel um den Titel, da Bitterfeld-Wolfen I erwartungsgemäß ebenfalls alle Turnierspiele gewonnen hatte. Diese Mannschaft gehört derzeit mit zum Besten, was Deutschland in dieser Altersklasse zu bieten hat. Bei allen Turnieren der German-Kids-Masters-Serie standen die jungen Spielerinnen mit auf dem Siegerpodest, mehrfach auch als Erster. Dies ist um so bemerkenswerter, da hier bundesweit nahezu alle Leistungszentren - auch mit ihren männlichen Teams - antreten. Dass unter dieser Übermacht die Pädagogik-Mädchen nahezu chancenlos ins Rennen gingen, war klar. Phasenweise gelang es jedoch, mitzuhalten. Am deutlichen Matchgewinn des VC Bitterfeld-Wolfen änderte dies jedoch nichts.

Mit dem Silberrang haben die Schönebeckerinnen ihren Platz vom vergangenen Jahr verteidigt. Dies sollte Mut geben, wenn es im nächsten Jahr aufs Feld mit dann sechs Spielerinnen geht.

Pädagogik Schönebeck: Alice Schröder, Pauline Schmidt, Katharina Seeck, Lisa Teufel, Luise Scheit, Jennifer Biedermann, Lena Timme