Als Kind ist Matthias Musche zwischen den Spielern der SG Lok Schönebeck im Training herumgesprungen, hat in kurzen Pausen aufs Tor geworfen und ansonsten zugeschaut, wenn sein Vater Volker die Einheiten geleitet hat. Nun wird der inzwischen 21-Jährige als Bundesliga-Handballer mit dem SC Magdeburg im Rahmen der Sachsen-Anhalt-Tour in der Vollbring-Halle Station machen und dort, wo alles begann, Autogramme schreiben. Sportredakteur Frank Nahrstedt sprach mit dem Auszubildenden über die bevorstehende Partie.

Volksstimme: Herr Musche, worauf freuen Sie sich am meisten?

Matthias Musche: Es ist auf jeden Fall eine coole Sache, bei Lok zu spielen. Ich kenne beispielsweise Denny Schulz, Jan Bauer oder Christian Schuster. Gegen Martin Schröder hab ich mit Staßfurt gespielt, er war damals noch in Oebisfelde. Am meisten freue ich mich auf Stefan Kazmierowski. Er hat damals, als ich als Kind beim Lok-Training war, gesagt, dass er mein Berater werden möchte, wenn ich Profi werde. Er kennt mich schon seit ich nur ein paar Monate alt war.

Sie kennen die Tore gut. Wieviele Treffer möchten Sie erzielen?

Darauf kommt es nicht an. Es soll ein lockeres Spielchen für beide Seiten werden. Davor und danach wird dann ein Plausch gehalten. Es war immer mein Wunsch, so etwas zu machen. Es wird für alle eine coole Sache.