Es steckt ordentlich Brisanz in dem heutigen Verbandsliga-Derby zwischen den Fußballern des Schönebecker SC und dem TV Askania Bernburg, das um 19 Uhr im Stadion an der Magdeburger Straße angepfiffen wird.

Bernburg/Schönebeck l Zum einen hat Heiko Böhler aus dem Trainergespann mit René Kausmann jahrelang den Konkurrenten trainiert, bevor er sein Engagement bei den "Grünen" begonnen hatte. Zum anderen wollen die Gäste in die Oberliga aufsteigen. Da der aktuelle Tabellenführer BSV Halle-Ammendorf seinen Verzicht bereits kundgetan hatte, würden die Kreisstädter als Zweite nachrücken. Sie dürfen sich also keine Ausrutscher mehr erlauben. Und zu guter Letzt geht es um nichts Geringeres als die Vormachtstellung im Salzlandkreis.

Ungeachtet der sportlichen Brisanz möchte sich der SSC vor heimischem Publikum natürlich so gut wie möglich verkaufen. "Wir konzentrieren uns auf uns und wollen die Saison durchziehen. Alle sind gegen Bernburg hoch motiviert. Wir wollen den Zuschauern eine ordentliche Leistung anbieten", betont Co-Trainer Stephan Schulz.

Auch wenn es für Bernburg um alles geht, möchte der SSC die Punkte nicht herschenken. "Wir betreiben keine Wettbewerbsverzerrung. Wir wollen es Askania so schwer wie möglich machen und das Spiel gewinnen."

Es fehlen: Sergio Luciano Barrano, Mario Hosenthien (Gelb-Rot-Sperre), Felix Krause (angeschlagen) - Tiago Lopes Catarino (Visum abgelaufen); SR: Mario Jeske, Dirk Meißner, Frank Hildebrandt; Hinspiel: 0:0