Berlin (fna). Der SV Pädagogik Schönebeck hat seinen zweiten Platz in der Volleyball-Regionalliga der Frauen verteidigt. Das Team von Trainer Dennis Raab gewann gestern Nachmittag beim TSV Tempelhof-Mariendorf mit 3:1 (15:25, 25:20, 25:19, 25:20) und bleibt somit vor dem SC Potsdam II, der am Sonnabend den VC 97 Staßfurt mit 3:0 bezwungen hatte.

Die Lethargie, mit der Pädagogik gestern in den ersten Satz startete, muss es in Anbetracht der kommenden beiden Partien (Prenzlauer Berg, Potsdam II) ablegen. "Wir hatten Fehler in allen Elementen", resümierte Raab. Die Annahme war zu unkonstant, der Aufschlag fehlerhaft, der Block bekam kaum einen Ball zu fassen und eine Feldabwehr war praktisch nicht vorhanden. Der Gastgeber hingegen präsentierte sich gut, "wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt", lobte Gerald Kanig, der Trainer.

Doch im zweiten Durchgang stellte Raab den Block auf Linie um, "damit hatte der TSV so seine Probleme". Anna Lehrmann erzielte in diesem Element mehrere direkte Punkte, zudem wurde der Aufschlag besser. Kurzen Schwächephasen entgegnete Raab mit Auswechslungen. Julia Birkenhauer auf Außen und Kathleen Glaser auf Diagonal wussten dabei zu überzeugen. "Ab Satz drei hatte Schönebeck Oberwasser", hatte Kanig beobachtet. "Wir haben zwar gekämpft, aber wir schaffen es einfach nicht, das Spiel noch umzubiegen."

Zudem ergänzten sich die beiden Liberas des SVP gut, Janine Dreher hatte eine stabile Annahme, Steffi Schultze war in der Abwehr stark. Somit erarbeitete sich der Gast in den Sätzen zwei bis vier Vorsprünge und sicherte diese jeweils bis zum Ende – 3:1.

Schönebeck: Sido, Bock, Marquardt, Schaer, Birkenhauer, Grenzau, Lehrmann, Glaser, Schultze, Dreher