Hannover/Potsdam (kla/fna) l Die Schönebecker Judokas mussten vor kurzem eine besondere Belastung hinnehmen. Am Sonnabend ging es für neun Kämpfer nach Hannover zum Olympiastützpunkt. Dort wurde eine Trainingseinheit zusammen mit anderen Vereinen organisiert. Mit 70 anderen Athleten wurde insgesamt vier Stunden hartes Wettkampftraining absolviert, in dem jeder auf seine Kosten kam. Und jeder der Schönebecker fiel in einen tiefen Reiseschlaf auf der Heimtour.

Am Sonntag ging es dann für Selena Pfannenschmidt, Celina Frank und Esleida Pfannenschmidt zum Erhard-Buchholz Gedenkturnier nach Potsdam. Es war eine geplante Doppelbelastung des Trainers Kevin Ladebeck, um zu sehen, auf welchem Fitnessstand die Kinder sich befinden. Doch gut erholt starten sie in diesen Wettkampf.

Selena fuhr an diesem Tag drei Siege ein, indem sie ihre technische Vielfalt bewies und auch Gegnerinnen mit einem höheren Gürtel deutlich besiegen konnte. Celina, die nach den Landesmeisterschaften auf eine neue Taktik eingestellt war, begann ihren Kampf gegen die einen Kopf größere Berlinerin mit deutlichen Vorteilen. Sie musste dann aber aufgrund einer diskussionswürdigen Kampfrichterentscheidung den Sieg im Boden abgeben. Dennoch war Trainer Kevin Ladebeck zufrieden mit dem Gezeigten. Allerdings war dies der einzige Gegner in ihrer Gewichtsklasse.

Elseida hatte leichte Probleme mit dem anderen Regelwerk in Brandenburg und musste auf ihre Konterstärke verzichten. Somit konnte sie nur einen Kampf für sich entscheiden und musste zwei - jedoch denkbar knapp - abgeben.

"Im Großen und Ganzen galt es, die Sportlerinnen technisch langfristig vorzubereiten und dies mit einer gewinnbringenden Taktik zu verknüpfen", betonte Ladebeck.