Handball l Schönebeck (fna) Im letzten Spiel des Jahres wartet nochmal eine schwere Aufgabe auf die Verbandsliga-Handballer der SG Lok Schönebeck. Zum einen treten sie beim LSV Klein Oschersleben erst morgen ab 16 Uhr an, sodass Trainer Henning Stapf seine Schützlinge zur notwendige Konzentration rufen wird, zum anderen treffen sie auf eine der stabilsten Defensivreihen der Liga. Nur Spitzenreiter Post Magdeburg (246) und Eiche Biederitz (248) haben weniger Gegentreffer kassiert als die Börde-Handballer (252). Vor allem ihr großgewachsener Mittelblock ist ein Garant für eine stabile Abwehr.

In der Offensive bevorzugen die Gastgeber also eher das Positionsspiel, verschleppen aber nicht das Tempo, wie der Lok-Trainer weiß: "Es ist eine ausgeglichene Mannschaft. Wenn sie ihre Kombinationen aufzieht, dann erzeugt sie sehr viel Druck." Schönebeck muss also selbst in der Abwehr stabil stehen, um nach Ballgewinnen einfache Treffer erzielen zu können. Wenngleich die Vorbereitung in der zweiwöchigen Pause nicht optimal verlief, weil beispielsweise am Dienstag die Rückraumspieler und am Donnerstag die Torhüter fehlten, schaut Stapf positiv nach vorn. "Wir haben noch mal ein paar Abläufe trainieren können. Ich hoffe, dass die Jungs motiviert sind, mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz zu sichern."