Schwarzheide (dku/nrc) l In Schwarzheide fand mit über 500 Startern aus knapp 40 Vereinen der 15. Sakura-Cup im Karate statt. Das Turnier hat sich seit Jahren als eines der Ersten in jedem Wettkampfjahr etabliert. Unter den Startern aus Tschechien, Österreich und dem gesamten Bundesgebiet fanden sich auch acht Athleten aus dem 1. Shotokan-Karate Do Schönebeck wieder. Am Ende kehrten die Elbestädter mit drei Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen heim.

In der Altersklasse U 9 ging Peter Sebastian Bleich im Kumite an den Start und überzeugte die Kampfrichter mit seinen Techniken recht schnell. Nach zwei Kämpfen gegen Sächsische Athleten zog er ins Finale ein. Dort zeigte Peter Sebastian erneut, dass er in der Kinderklasse der Beste war und sichert sich Platz eins.

Sein Bruder Chris Alexander Bleich und Valentin Lachnitt starteten in der Altersklasse U 11 ebenfalls im Kumite. Beiden gelang es nach jeweils drei Siegen ins Finale einzuziehen. So stand Chris Alexander Bleich in der Gewichtsklasse bis 30 Kilogramm Cerno Kaba von Bushido Leipzig gegenüber. Nach spannendem Kampf und einem Unentschieden unterlag der Schönebeck knapp. Valentin Lachnitt bestritt das Finale der Gewichtsklasse bis 35 Kilogramm gegen Michael Bartos aus Tschechien. Valentin fand im Finale keinen guten Einstieg in den Kampf und verlor. Somit sprang zweimal Silber für Schönebeck heraus. Zusammen mit einem befreundeten Athleten aus Halle nahmen die Geschwister Bleich im Teamwettbewerb nach knappen Finale eine weitere Silbermedaille in Empfang.

In der U 14 trat Denise Krause im Kata und Kumite an. Im ersten Bereich startete sie stark. Mit den Katas Jion und Bassai-Dai ließ Denise über vier Runden nichts anbrennen und stand somit im Finale gegen Christin Rödel von Chikara Erfurt. Denise zeigte hier zum ersten Mal in ihrer Laufbahn die Kata Kanku-Sho, konnte aber die Kampfrichter nicht überzeugen. Somit gab es auch für sie Silber.

Angestachelt vom Erfolg nahm Denise das Kumite auf sich. Auch hier sicherte sie sich mit ihren schnellen Schlägen und Tritten den Einzug in das Finale. Dort bot Denise ihrer Konkurrentin einen spannenden Kampf, der nach vielen Punktwechseln endgültig an die Schönebeckerin ging.

Die U 16 bestritten Nadin Kusch, Alex Bassarab und Hannes Krüger. Nadin zeigte in den Kata-Vorrunden die Katas Empi und Unsu, wurde aber im Halbfinale von der Berliner Meisterin mit 2:1 gestoppt und musste sich mit dem "kleinen Finale" begnügen. Mit der Kata Gankaku ließ sie aber nichts mehr anbrennen und holte mit 3:0 Bronze. Im Kumite musste Nadin ebenfalls das Halbfinale gegen Lena Sattler aus Erfurt mit 2:3 abgeben, siegte aber im "kleinen Finale" mit spektakulärem 10:0 durch technischen K.o. und bekam erneut Bronze.

Hannes Krüger startete seine Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Er setzte sich in den Vorrunden gegen seine Gegner aus Sachsen und Brandenburg sicher mit gezielten Techniken durch. Im Finale lieferten sich Hannes und sein Gegner einen ständigen Führungswechsel. Der Schönebecker lag allerdings beim Ablauf der Kampfzeit hinten, verdiente sich aber Silber.

Alex Bassarab trat in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm an. Er wurde im Wettkampfverlauf nach einem 6:6 und großartigem Kampf durch Richterentscheid in die Trost-runde verbannt. Hier ließ Alex nichts mehr anbrennen und sicherte sich Bronze.

In der Ü 18 startete Alex-ander Krüger. Im Kampf nach Gewichtsklassen setzte er sich gegen seine Gegner in den Vorrunden ohne Probleme durch. Im Finale stand er Marvin Mauer aus Brandenburg gegenüber. Beide Athleten kennen und respektieren sich sehr. Trotzdem gaben beide im Kampf alles, doch der Schönebecker hatte das Nachsehen, durfte sich aber über die Silbermedaille freuen. In der Allkategorie, der gewichtsübergreifenden Kumiteklasse, konnte Alexander drei weitere Kämpfe für sich entscheiden und erreichte unter den 16 Kämpfern Rang drei. Zum Schluss des Wettkampftages trafen sich die Teams der Ü 18, auch hier trat Alexander zusammen mit Benjamin Kerber (KDVZ Magdeburg) und Thorben Bergelt (Brandenburger Karate Verband) an. Nach drei Teamkämpfen und reichlich Spannung rundete das Team das Turnier mit der letzten Goldmedaille des Tages ab.