Schönebeck (fna) l Die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck stecken in einer Form- krise. Die 21:31 (13:15)-Niederlage gegen den Dessau-Roßlauer HV bedeutete bereits die dritte Pleite in Folge, durch die sie auf den fünften Platz der Sachsen-Anhalt-Liga rutschten. "Kämpferisch stimmte alles, aber spielerisch waren wir zu unkonzentriert. Wir haben keinen Fuß auf die Erde bekommen", haderte Trainer Dirk Schedlo.

Von Beginn an lief die SG Lok einem Rückstand hinterher. "Wir haben immer das Anschlusstor erzielt, den Ausgleich aber nie realisiert." Während der Rückstand zur Pause noch halbwegs erträglich war, erzielte das Team nach dem Wechsel lediglich acht Treffer. Dabei lastete zu viel Verantwortung auf den Schultern von Janka Bauer und Lisa Wolf im Rückraum. "Einige wollen die Verantwortung schnell weiterschieben. Fehler darf natürlich jeder produzieren, aber nicht so konstant und in der Häufigkeit, zumal wir im Training immer wieder daran arbeiten. In der Sachsen-Anhalt-Liga werden diese nämlich sofort bestraft."

Ab der 50. Minute hatte sich Lok halbwegs gefangen, aber im Abschluss viel Pech, als der Ball fünfmal in Folge an den Pfosten ging. "Die Kraft ließ nach. Wir haben uns dann einige Kontertore gefangen, sodass das Ergebnis so hoch ausfiel. Das Glück ist uns momentan nicht hold."

Schönebeck hat nun spielfrei und zwei Wochen Zeit, die spielerische Sicherheit zurück zu holen. Die Partie beim SV Oebisfelde ist auf Sonntag, 29. März, verlegt worden.

Schönebeck: Hecker, Nowicki - Wolf (5), Hoffmann, Bauer (2), Depta (3), Rauschenbach, Krause (7), Sauer (1), Freiberg, Moschner, Bullert (1), Arnold (2)

Siebenmeter: Schönebeck 8/6 - Dessau-Roßlau 6/4; Zeitstrafen: Schönebeck 3 - Dessau-Roßlau 2