Calbe (fna) l Während die Handballerinnen der TSG Calbe zuhause eine schwere Aufgabe in der Sachsen-Anhalt-Liga zu bewältigen haben, müssen die Männer beim Letzten antreten.

Frauen (Sa., 17 Uhr)

TSG Calbe -

SV Oebisfelde

Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien haben die Saalestädterinnen eine tolle Serie hingelegt, die auch von den Gästen aus der Altmark wahrgenommen wurde. "Ich denke, dass die Mannschaft besser ist als es die Tabelle aussagt", betont SVO-Trainer Karsten Luhmann. "Wir müssen versuchen, leichte Fehler zu vermeiden." Oebisfelde selbst hat in den vergangenen drei Monaten lediglich vier Punktspiele absolviert und ist mit vier Begegnungen im Hintertreffen. "Da kann sich kein Rhythmus einstellen." Dennoch kann das Team im Rennen um den Staffelsieg noch ein Wörtchen mitreden.

Männer (Sa., 16.30 Uhr)

Germania Borne -

TSG Calbe

Es wird kuschelig, zumindest auf den Rängen. Die Wolmirslebener Sporthalle, in der die Gastgeber ihre Heimspiele austragen, bietet ohnehin nur für 100 Zuschauer Platz. Sollten die Fans der TSG annähernd so zahlreich erscheinen wie bei den bisherigen Auswärtspartien, dann werden freie Sitzplätze Mangelware. "Es werden einige wohl eher anreisen, zumal unsere Zweite vorher dort antritt", erklärt TSG-Coach Peter Weiß. Calbe II misst sich ab 14.30 Uhr in der Bezirksliga mit Germania II.

Auf dem Parkett hingegen erwartet die TSG keine heimelige Atmosphäre. Wenngleich der Zug für den Klassenerhalt ohne Borne abfährt, wird sich das Team so teuer wie möglich verkaufen und aus der Liga verabschieden wollen. "Wir müssen im Kopf hellwach und hochkonzentriert sein", warnt Weiß. "Wir wollen von Beginn an Tempo machen und nichts anbrennen lassen." Vorsicht ist auch für die Außen Niclas Kaiser, Maximilian Weiß, Christian Hübner oder Lucas Marschall geboten, schließlich laufen sie praktisch genau an den Beinen der Zuschauer entlang. Für sie gilt ebenso wie für das gesamte Team: Borne soll kein Stolperstein werden. Da trifft es sich gut, dass Calbe erstmals seit Anfang Februar wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.