Gommern/Kleinmühlingen (nrc) l Der Blick auf die Tabelle offenbart für den TSV Kleinmühlingen/Zens (1.) und den SV Eintracht Gommern (15.) im Grunde eine ähnliche Situation: Drei Punkte sichern den momentanen Platz in der Fußball-Landesklasse beziehungsweise bieten den Chance, einen nach oben zu klettern und halten den Verfolgen (für den TSV Olvenstedt, für die Eintracht Gnadau) auf Abstand. Die Partie beginnt morgen um 15 Uhr in Gommern.

Aber die Situation ist eben nur ähnlich. Es gibt einen großen Unterschied: Kleinmühlingen will den Platz an der Sonne behalten, Gommern will nicht die Rote Laterne von Gnadau erben. "Es wird ein hartes Spiel", schätzt TSV-Trainer Marion Katte ein. "Die Eintracht muss gewinnen, wenn sie die Klasse halten will und wird auch dementsprechend auftreten."

Deshalb will Katte auch seine defensive Taktik nicht aufgeben. Gommern gehört zwar zu den abwehrschwächsten Teams der Liga, "aber wir werden deshalb nicht versuchen, über ständiges Pressing so schnell wie möglich Tore zu erzielen. Wir warten eher ab."

Diese Taktik fruchtete bereits im Hinspiel. Der TSV schoss damals zwei Tore und hinten blieb die Null stehen. Der erste Treffer fiel außerdem recht schnell, nämlich in der zehnten Minute durch Max Jäger.

Es fehlen: Tilman Roos, Björn Wehling (beide verletzt), Andreas Hoffmann (Urlaub), Arbnor Musliu (Abgang) - Manuel Igel, Holger Götsche, Johannes Schliemann (alle verletzt), Christoph Irmscher (Beruf); SR: Benjamin Lanzki (Oschersleben); Hinspiel: 2:0 (1:0)