Magdeburg/Schönebeck (bjr) l Den Tabellenzweiten vor Augen, den Derbygegner im Nacken: Wenn die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck (6.) heute um 19 Uhr zum Spiel der Sachsen-Anhalt-Liga beim FSV Magdeburg (2.) antreten, geht auch ein Seitenblick auf das Duell der TSG Calbe gegen Anhalt Bernburg (siehe Vorbericht rechts). Mit einem Sieg würden die Saalestädterinnen im prestigeträchtigen Fernduell an Schönebeck vorbeiziehen. Bei aller Umsicht, Lok-Coach Dirk Schedlo fordert von seinen Schützlingen, den eigenen Hausaufgaben vollste Aufmerksamkeit zu widmen: "Wir dürfen nur auf uns schauen."

Aus gutem Grund: Mit Fermersleben steht der SG Lok eine hohe Hürde bevor. Zwar kassierte die Sieben um Coach Markus Schwerthfeger vor der Osterpause in Bernburg eine schallende Ohrfeige (20:29), doch umso größer dürfte der Wunsch nach Wiedergutmachung sein. Zumal auch die Schönebeckerinnen dem FSV im Hinspiel ein Schnippchen schlugen (30:24). "Die personellen Vorzeichen damals waren andere", relativiert Schedlo. So muss der Coach etwa weiterhin auf Beatrice Freiberg verzichten (verletzt). Immerhin: Carolin Schedlo hat ihre Schulter-OP gut überstanden. Ihre Rückkehr wird jedoch erst zur neuen Saison erwartet.

SR:Ulrich, F./Wittenberg