Magdeburg l Dadurch haben sie es verpasst, das Rennen um Platz vier in der Sachsen-Anhalt-Liga offen zu halten. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. "Beide Mannschaften haben sich in der Vorwärtsbewegung neutralisiert", hatte Lok-Trainer Dirk Schedlo beobachtet. Zudem produzierten sie jede Menge Ballverluste. Während die Schönebeckerinnen in der ersten Hälfte neunmal neben den Kasten warfen, zwangen sie die Magdeburgerinnen zu 13 Regel-Technik-Fehlern, sodass zur Pause ein knappes Ergebnis entstand. Der FSV nahm eine Führung mit in die Kabine, weil er fünf Minuten vor dem Wechsel einen kleinen Zwischenspurt einlegen konnte.

Harte Arbeit im Positionsspiel

"In der zweiten Halbzeit wollten wir eigentlich das Tempo anziehen", beschrieb Schedlo die Situation, "aber das ist uns nicht gelungen. Wir sind nicht in den einfachen Ballbesitz gekommen." Also mussten sich beide Mannschaften ihre Wurfchancen im Positionsspiel hart erarbeiten, sie ließen sich dabei zudem viel Zeit.

FSV hat das nötige Quäntchen Glück

Beide Mannschaften zeigten zudem ein gutes Umkehrspiel, sie unterbanden die Konter des Gegners frühzeitig, sodass weder eine erste noch eine zweite Welle gespielt werden konnte. Am Ende hatten die Magdeburgerinnen lediglich das nötige Quäntchen mehr Glück im Abschluss, sodass sie den Vier-Tore-Vorsprung herausarbeiten konnten.

Derby steht bevor

Am kommenden Wochenende steht für Schönebeck nun das Derby gegen die TSG Calbe bevor. Anwurf in der Franz-Vollbring-Halle ist um 15.30 Uhr. "Wir werden sehen, wie wir uns weiterentwickelt haben", schaute Schedlo voraus.

Schönebeck: Hecker, Nowicki - Wolf (6), Arnold (2), Hoffmann (3), Bauer (1), Depta, Rauschenbach, Krause (7/4), Broßat (2), Bullert

Siebenmeter: Magdeburg 7/3 - Schönebeck 8/5; Zeitstrafen: Magdeburg 3 - Schönebeck 2; Rot: Christiane Wilke (3x2 Minuten, 59.) -FSV Magdeburg-