Mit dem German Kata Cup fand in Maintal nicht nur eines der größten Kata-Turniere für Schüler, Jugend und Junioren statt, sondern auch gleichzeitig eine der letzten Etappen vor der Deutschen Meisterschaft. Diese Gelegenheit ließen sich Nadin Kusch und Jerome Schroeder vom 1. Shotokan Karate-Do Schönebeck nicht entgehen.

Maintal (dku/nrc) l Außerdem fanden die Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse statt. Auch hier waren die Schönebecker Karatekas erfolgreich vertreten.

Beim Kata Cup startete zuerst Nadin in der Altersklasse Jugend und präsentierte in der ersten Runde die Kata Gojushiho-Sho. Damit überzeugte sie die Kampfrichter mit 2:1-Stimmen. In der folgenden Runde stand sie der späteren Siegerin und Bundeskader-Athletin Louisa Winstel gegenüber. Gegen diese Karateka reichte Nadins Trainingslevel nicht aus, um sich durchsetzen zu können.

In der Trostrunde startete Nadin abermals durch, zeigte mit der Kata Kanku-Sho, was in ihr steckte und zog mit 3:0-Stimmen ins kleine Finale ein. Hier lief sie eine starke Gankaku gegen die Kata Unsu ihrer Kontrahentin und zog erneut die Kampfrichter auf ihre Seite. Am Ende nahm Nadin vom Bundestrainer Efthimios Karamitsos die Medaille für den dritten Platz entgegen.

Nun musste sich Jerome beweisen. Obwohl er wenig Wettkampferfahrung auf diesem Level hat, gab der Schönebecker sein Bestes und zeigte die Katas Kanku-Sho und Jion. Am Ende erreichte Jerome einen siebten Platz.

Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften

Alexander Krüger konnte bereits beweisen, dass die Schönebecker auf den bundesweiten Turnieren des Deutschen Karate Verbandes punkten können und platzierte sich in der Team-Kategorie auf der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse. Zusammen mit Marvin Mauer, Thorben Bergelt, Charlie Feike und Karl Meister trat Alexander in der Kategorie Kumite an.

In den Vorrunden konnte sich die Mannschaft gegen das Team aus Hessen und Ludwigsburg-Kirchheim durchsetzen. Dann musste sich die fünf Karatekas allerdings gegen die Kampfgemeinschaft aus Südbayern geschlagen geben. Diese Mannschaft sicherte sich letztlich auch den Deutschen Meistertitel.

In der Trostrunde konnte das Team noch einmal sein volles Leistungspotenzial abrufen. Sowohl gegen die Kampfgemeinschaft aus Westfalen als auch das Team des SC Banzai Berlin standen am Ende Erfolge zu Buche. Somit konnte die Mannschaft schließlich den dritten Platz bei dieser Meisterschaft belegen.