Schönebeck/Calbe (mnd). Die Handballer der SG Lok Schönebeck stellen sich nach dem 23:21-Pokalerfolg in Jessen wieder den Aufgaben in der Sachsen-Anhalt-Liga. Die Mannschaft von Trainer Volker Musche gastiert heute (Anpfiff 16.30 Uhr) beim SV Friesen Frankleben. Die TSG Calbe hingegen empfängt den HV Wernigerode. Beginn in der Heger-Sporthalle ist heute um 17 Uhr.

"Wenn wir an die Leistung in Jessen anknüpfen, ist ein Sieg möglich", sagt Stefan Kazmierowski. Gleichzeitig warnt der Lok-Kapitän vor der hitzigen Atmosphäre beim Schlusslicht und Steffen Holzapfel, der jüngst gegen Calbe zehnmal traf. Dennoch stimmt ihn die zuletzt gebotene Abwehrleistung mit einem starken Patrick Tuchen im Tor optimistisch. Auf ihn wird es auch bei den Friesen wieder ankommen, denn Christian Schuster ist aus privaten Gründen verhindert. Neben ihm fehlen auch Sebastian Papendieck, Johannes Sternberg (beide Urlaub) und Denny Schulz, der sich im Prüfungsstress befindet. Alles in allem keine optimalen Vorzeichen, da auch Torjäger Mario Seifert weiterhin mit Problemen am Sprunggelenk zu kämpfen hat.

Interessierte können die Mannschaft im Bus begleiten. Abfahrt ist um 14 Uhr vor der Vollbring-Halle.

An das Hinspiel hat Peter Weiß keine guten Erinnerungen. Mit 27:34 verlor seine TSG beim Aufsteiger Wernigerode. "Wir hatten sie wohl unterschätzt", sagt der Interimstrainer. Daher fordert er heute höchste Konzentration von seiner Mannschaft, um endlich wieder einen Sieg einzufahren. Die Vorzeichen allerdings stehen ungünstig. Weiß hat mit seinem Team eine "typsiche Woche" mit vielen berufsbedingten Ausfällen hinter sich. Beim Testspiel in Staßfurt am Dienstag stand ihm nur die halbe Truppe zur Verfügung, die jedoch hat sich "gut verkauft". Gegen Wernigerode fehlen aus beruflichen Gründen Andreas Doll und der verletzte Toni Sens.