Als in der Sporthalle des Dr.-Frank-Gymnasiums die Siegerehrung der Volley-Landesmeisterschaften der weiblichen U 18 vorgenommen wurde, war es bereits abends. Insgesamt acht Stunden hatten die sechs qualifizierten Teams in einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld um die begehrten Medaillen gekämpft. Am Ende setzte sich die SG Schönebeck/Staßfurt in einem spannenden Finale mit 2:1 gegen den SV Braunsbedra durch.

Staßfurt (sgl/mnd). In der Vorrundengruppe A trafen SV Braunsbedra, SG Schönebeck/Staßfurt und VC 97 Staßfurt aufeinander. Jede Mannschaft sicherte sich einen Sieg, so dass am Ende die Sätze den Ausschlag gaben. Braunsbedra und die SG qualifizierten sich für das Halbfinale. Der VC 97 musste sich aufgrund eines weniger gewonnen Satzes mit Platz drei begnügen.

In der Gruppe B spielten USV Halle II, VC Bitterfeld-Wolfen und Fortuna Ballen-stedt gegeneinander. Die jungen Mädchen des USV Halle setzten sich mit zwei knappen Siegen als Erster durch, Zweiter wurde der VC Bitterfeld-Wolfen. Die Überkreuzspiele zwischen Halle und Schönebeck/Staßfurt sowie Braunsbedra und Bitterfeld waren ebenfalls hart umkämpft. Am Ende schafften Braunsbedra und die Spielgemeinschaft mit je 2:0-Siegen den Einzug ins Finale.

Im Spiel um den fünften Platz behielt der VC 97 Staßfurt die Oberhand über Fortuna Ballenstedt. Das Spiel um Platz drei gewann der USV Halle.

Im Finale sah zunächst alles nach einem Sieg des SV Braunsbedra aus. Die Spielgemeinschaft Schönebeck/Staßfurt drehte jedoch den zweiten Satz zu ihren Gunsten (25:23) und durfte nach dem hart umkämpften Tiebreak jubeln. "Die Mannschaft hat sich in brenzligen Situationen gesteigert, das hätte ich so nicht erwartet. Sie hat eine neue Qualität bewiesen", sagte Trainer Werner Malchau nach dem Erfolg.

Platzierungen: 1. SG Schönebeck/Staßfurt, 2. SV Braunsbedra, 3. USV Halle II, 4. VC Bitterfeld-Wolfen, 5. VC 97 Staßfurt, 6. Fortuna Ballenstedt

SG Schönebeck/Staßfurt: Frederike Maschke, Svenja Haupt, Maditha Kredel, Melanie Polter, Evelina Viniarskyte, Saskia Arndt, Katharina Horn, Isabell Arndt, Jasmin Sens, Verena Horrmann, Laura Naujoks