Thalheim (ttr). Die lange Winterpause war für die Calbenser Fahrrad-Trialer an den vergangenen Wochenenden endlich vorbei. Mit zwei getrennten Läufen für die älteren Fahrer in Cottbus und für die jüngeren Trialer in Thalheim startete die diesjährige Ostdeutsche Meisterschaft. Aus Calbenser Sicht sind die Ergebnisse durchwachsen. Laut FTC-Vorsitzenden Jörg Treue sei dies vor allem auf die nach der Winterpause nicht optimalen Bedingungen auf dem Trainingsgelände und den vergleichsweise hohen Schwierigkeitsgrad beider Veranstaltungen zurückzuführen.

Mit dem zweiten Platz schloss Leon-Luca Larbalette in Cottbus noch am besten ab. Er führte vor allem dank einer guten Schlussrunde mit 84 Strafpunkten das Hauptfeld bei den "Masters" an, aus dem nur Lokalmatador Robert Schirm herausragte (52 Punkte).

In Thalheim, wo die "Schüler" und "Kinder" ihren Saisonauftakt absolvierten, waren bei fast sommerlichem Wetter fünf Calbenser am Start. Niklas Staudt, der bei den "Kindern" auf den achten Platz fuhr, haderte in den ersten Runden mit Flüchtigkeitsfehlern, konnte diese bis zum Schluss jedoch auf 13 Strafpunkte reduzieren. Sein Teamkollege Jacob Meussling belegte Platz zehn. Hintere Plätze gab es für die FTC-Sportler auch bei den "Schülern". Robert Meussling (siebenter Platz), Felix Swoboda (9.) und Dominik Wagner (10.) hatten vor allem in den ungewohnten Stein- und Felssektionen zu kämpfen. "Unser Gelände hat einfach keine Felsen", bestätigte Jörg Treue, der seit anderthalb Jahren auf der Suche nach großen Steinen für den Sektionsbau in Calbe ist.

Da sich auch die Steil- abfahrten im Wald für die jungen Trialer als ausgesprochen knifflig erwiesen, ließen sich auch dort einige "Füße" nicht vermeiden. Bis zum nächsten Lauf werden die Calbenser Trialer nun hart trainieren, um sich zu steigern. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 22. Mai, wenn alle Wettkampfklassen in Thalheim am Start sind.