Oebisfelde (fna). Mit einem kurzen "Yeah!" ließ Melanie Krause gestern ihre Freude über den 26:23 (15:12)-Auswärtssieg der SG Lok Schönebeck beim SV Oebisfelde heraus. "Damit haben wir den fünften Platz in der Sachsen-Anhalt-Liga gefestigt", sagte die Betreuerin. Nun könnten die Handballerinnen mit einem Sieg am kommenden Sonnabend gegen Askania Bernburg noch einen Rang nach oben klettern, wenn Schkopau gegen Weißenfels einen Punkt lässt. Das wäre die Sahnehaube.

Mit einer starken ersten Halbzeit legte Lok den Grundstein für den späteren Erfolg. "Wir hatten viel Sicherheit in der zweiten Reihe", erklärte Krause. Sabrina Koeck und Carolin Schedlo waren derart erfolgreich aus dem Rückraum, dass sich Schedlo frühzeitig einer Manndeckung gegenüber sah. Dann übernahm unter anderem Lisa Wolf das Torewerfen, sie schloss die Konter sicher ab, erzielte insgesamt acht Treffer und war so an der Führung zur Pause beteiligt.

Nach dem Wechsel "hatten wir einen kurzen Einbruch", Lok produzierte technische Fehler und Fehlpässe, so dass der SVO zum 20:18 in Führung ging. Dann fing sich das Team, unter anderem dank einer starken Leistung von Keeperin Josephine Suchan und den treffsicheren Außen, und stellte die Weichen auf Sieg - 26:23.

SV Oebisfelde: Hübe, Müller - Schulz (2), Dietz (11), M. Rödiger (2/1), Loan (5), J. Rödiger (1), Thiele (1), Hahnauer, Lüdke, Sobeck (1)

Lok Schönebeck: Suchan, Virkus, Thiel - Wolf (8), Goldgraebe (1), Schedlo (5), Bauer, Koeck (6), Sauer, N. Krause (1), Stagge (3), Braun, Depta, Kalwatz (2)