Trotz geschmälerter Bank sicherten sich die Handballer des SV Wacker Westeregeln einen souveränen 33:26 (16:13)-Sieg gegen den SV Langenweddingen II. Damit halten sie den Kontakt zum SV Eintracht Gommern, dem Spitzenreiter der Verbandsliga.

Westeregeln (kam/fna) l Im Vorfeld mussten die Gastgeber auf Christian Thamm (erkrankt), Göran Feldheim (Beruf), Sven Liebscher (Beruf), den immer noch verletzten Mike Garbaczok und ihren Co-Trainer Yves Grafenhorst verzichten. Doch trotz des personellen Engpasses legte Wacker durch Linksaußen Steffen Laschke vor. Zunächst kamen dann die Gäste zum Zug, netzten doppelt ein. Clemens Grafenhorst scheiterte an Tormann Kleinert im Strafwurf (1:3, 6.), doch Westeregeln wachte nun auf, traf durch Steven Mack und Rechtsaußen Christopher Gorges im Tripple und eroberte sich wieder die Führung (4:3, 8.). Ein letztes Mal in der Partie gelang es Langenweddingen auszugleichen, das Team sah Wacker dann jedoch schon fast davonziehen, denn Grafenhorst und Mack bauten den Vorsprung aus (10:6, 15.).

Gorges, Grafenhorst und Mittelmann Christian Jakobi erhöhten auf sechs Zähler Abstand, bevor die Bank des SVL eine Auszeit nahm (14:8, 23.). Die Ansprache schien zu fruchten, denn die Gäste verkürzten den Rückstand bis zum Pausenpfiff durch fünf Treffer wieder auf drei Tore (16:13, 30.).

Dadurch blieb Wacker allerdings auf der Hut. Nach dem Wiederanpfiff zerstörten Steven Mack und Grafenhorst die leisen Hoffnungen der Gäste, sie netzten zum 18:13 ein. Langenweddingen kämpfte weiter verbissen, traf zum 15:18 (37.).

Der in Langenweddingen wohnende Mittelmann des SVW, Tobias Deutscher, kam nun auch zum Zuge, traf zum 19:15, ehe es ihm seine Teamkollegen Mack und Andy Rothe gleich taten (21:15, 39.). Wackers sprunggewaltiger Rechtsaußen Christopher Gorges war gut aufgelegt, traf doppelt und stellte erstmals eine Sieben-Tore-Führung sicher (23:16, 43.).

Langenweddingen versuchte, den Anschluss nicht zu verlieren, netzte per Strafwürfe gegen die Keeper Florian Pierschalla und Andreas Howahl ein (25:19, 46.). Wackers Jüngster, Jimmy Klockmann, traf per Konter, Linksaußen Steffen Laschke netzte über die schnelle Mitte nach nur sieben Sekunden erneut ein (27:21, 48.). Die Partie war bereits entschieden, nur das genaue Ergebnis stand noch nicht fest. Wacker drehte nochmal auf, traf dank Deutscher, Mack und Jakobi und durchschritt abermals die 30-Tore-Marke (30:22, 52.). Die letzten Minuten gehörten Steven Mack, der noch dreimal für sein Team erfolgreich war, sodass am Ende ein klarer Sieg zu verzeichnen war.

Trainer Matthias Zeidler war zufrieden: "Es war nicht wirklich ein berauschendes Spiel von uns. Wir fanden nicht so in die Partie wie wir eigentlich wollten, haben zu viele Tore über den Kreis zugelassen und auch Huntertprozentige vergeben, insgesamt 14 Würfe. Der Gegner war aber auch nicht so eine Hausnummer wie letzte Woche die Gäste aus Gommern. Da haben wir uns eben angepasst. Trotzdem war nicht alles schlecht. Beispielsweise lieferte Steven wieder ein gutes Spiel, aber auch alle anderen agierten zufriedenstellend. Der Sieg war nie wirklich in Gefahr. Am Ende haben wir nicht schön, aber souverän gewonnen."

Westeregeln: Pierschalla, Howahl, Salm - Deutscher (2), Mack (11/2), Grafenhorst -6/2), Laschke (3), Gorges (5), Rothe (1), Jakobi (2), Klockmann (3)

Langenweddingen: Kleinert, Pfahl - Thürmer, F. Kuhle (2), P. Lücke, P. Kuhle (11/9), Laddey, Weißenberg (8), Kolm (2), Höppner (3)

Siebenmeter: Westeregeln 6/4 - Langenweddingen 9/9; Zeitstrafen: Westeregeln 5 - Langenweddingen 10; Rot: Sven Laddey (3x2 Minuten, 46.), Philipp Lücke (Foulspiel, 57.) -beide Langenweddingen-