Magdeburg (nbr/fna) l Die ZLG Atzendorf reiste ersatzgeschwächt zum 4. Spieltag der Volleyball-Landesklasse nach Magdeburg. Das Team unterlag dem bisher ungeschlagenen KSC Magdeburg mit 0:3 (-20, -8, -11) und der SG Lindau mit 1:3 (23, -16, -17, -23).

Im ersten Spiel gegen den KSC Magdeburg kam es zum Duell der Vorwoche. Wie am 3. Spieltag lautete das Ergebnis am Ende 3:0 für den Tabellenführer und Gastgeber. Allerdings fiel die Niederlage im Vergleich zum vergangenen Heimspiel deutlicher aus. So waren die ZLG-Männer nur im ersten Satz in der Lage, dem Gegner halbwegs Paroli zu bieten. Mit den erkämpften 20 Punkten konnte man ganz gut Leben. Danach riss jedoch völlig der Faden im Spiel der Atzendorfer. So gelangen dem KSC im zweiten Satz allein durch eine Aufschlagserie zehn Punkte in Folge. Somit konnten nur acht eigene Zähler verbucht werden.

Die Zielstellung für den dritten Satz, diesen Durchgang abzuhaken und einen besseren Auftritt zu zeigen, wurde allerdings verfehlt, denn auch dieser ging klar mit 11:25 verloren.

Nun galt es, im zweiten Spiel gegen Lindau die Weichen auf Sieg zu stellen. Das war die von Anfang an ausgegebene Zielstellung, da man sich trotz der Tabellensituation mit dem Gegner auf Augenhöhe sah. Nach dem Gewinn des ersten Satzes lief alles noch nach Plan. Diesen haben die Männer der ZLG nach einem ständigen Auf und Ab auf beiden Seiten mit 25:23 für sich entschieden, obwohl man bei der zweiten Auszeit noch mit 21:22 zurücklag.

Das geschöpfte Selbstvertrauen sollte mit in die nächsten Sätze genommen werden. Jedoch gelang dies aufgrund zu vieler eigener Fehler nicht. Die Sätze zwei und drei wurden mit 16:25 beziehungsweise 17:25 relativ klar verloren.

Im vierten Satz lief die ZLG ab dem 1:2 lange einem Rückstand hinterher und scheiterte des Öfteren am Ausgleich, wenngleich oftmals der Anschluss hergestellt wurde. Dieser gelang dann mit dem 22:22, was das Blatt aber nicht zum besseren wendete. Letztlich wurde dieser Durchgang mit 23:25 und die Partie mit 1:3 verloren.

Die Atzendorfer konnten somit ihre Zielsetzung - einen Sieg gegen Lindau und eine ansprechende Leistung gegen den KSC - nicht erreichen. Dies lag zu oft am mangelnden Annahmespiel, dem auch der Libero nicht die nötige Sicherheit geben konnte. Hinzu kam, dass trotz einiger Umstellungen im Positionsspiel auch nicht die kontant notwendige Durchschlagskraft im Angriff erreicht wurde.

Ziel sollte es jetzt sein, auf die beiden letzten Spieltage hinzuarbeiten und diesen Rückschritt aus den Köpfen zu bekommen, damit noch Punkte erzielt werden können.

Im ersten Spiel des Tages errang der KSC in einen 3:0-Sieg gegen Lindau. Er legte damit den Grundstein für die alleinige Tabellenführung.

Atzendorf: Tölk, Dennstädt, Heide, Melle, Frank, Schellhas, Scholze, Hoffmann, Braunroth