Nachwuchs-Handball l Oschersleben/Schönebeck (bho/chj) Die weibliche C-Jugend des SV Wacker Westeregeln hatte einen Doppelspieltag mit zwei Auswärtspartien in der Bezirksliga zu bestreiten. Dabei zogen die Gäste sowohl in Oschersleben als auch in Schönebeck den Kürzeren.

SV Lok Oschersleben -

Wacker Westereg. 18:8 (8:4)

Zu ungewohnter Zeit am späten Freitagnachmittag reisten die Westeregelnerinnen zum Nachholspiel nach Oschersleben. Beim bisher punktlosen Tabellenletzten hatte sich Wacker einiges ausgerechnet, zumal das Hinspiel in eigener Halle mit 29:11 deutlich ausging. Doch Wackers Mädchen erwischten einen rabenschwarzen Tag und erzielten nur fünf Feldtore und drei Treffer durch Siebenmeter.

Bereits die Vorzeichen waren nicht rosig, denn es standen nur zwei Wechsler zur Verfügung. Die Gastgeber hingegen waren mit zwölf Akteuren besser aufgestellt, was sich besonders im zweiten Abschnitt als Vorteil herausstellte.

Anfangs konnte Wacker das Spiel zunächst recht ausgeglichen gestalten und ging sogar mit 1:0 in Führung. Auch die 3:1-Führung der Gastgeberinnen steckte der SVW weg und glich zum 3:3 aus. Bis zum 4:4 blieb es eng. Doch gegen Ende der ersten Halbzeit zeigte Westeregeln Schwächen, die Lok zur 8:4-Pausenführung nutzte.

Im zweiten Abschnitt spielten die Gastgeberinnen ihre personelle Überlegenheit aus und konnten sich Tor um Tor bis auf 18:8 absetzen.

Wacker: Sarah Ebeling - Corinna Döhner, Lisann Städer (3), Michelle Witt, Emily Wilzer, Vanessa Hinkel (4), Michelle Dzischer, Josie Klockmann (1), Celina Meier.

Siebenmeter: Lok 6/5 - Wacker 3/3; Zeitstrafen: Lok 0 - Wacker 1

SG Lok Schönebeck -

W. Westeregeln 34:20 (14:8)

Bereits am Sonntag musste das Team erneut auf Reisen gehen. Diesmal ging es nach Schönebeck, wo Wacker am Ende trotz verbesserter Angriffsleistung den Kürzeren zog. Im Hinspiel gab es noch einen knappen 21:19- Sieg, doch diesmal agierten die Gastgeberinnen überlegen.

Mit dem gleichen Personal wie noch am Freitag lag Wacker nach wenigen Minuten bereits mit 1:4 hinten. Doch Mitte der ersten Halbzeit fanden die Gäste besser ins Spiel. Als es 6:3 für Lok stand, gelangen dem SVW vier Tore in Serie zur 7:6-Führung. Doch Schönebeck konnte noch einmal kontern und setzte sich bis zur Pause zum 14:8 ab.

Diesen Sechs-Tore-Rückstand konnte der Gast im zweiten Abschnitt bis zum 12:18 nicht verkürzen. In der Folge zog Lok mit drei Toren in Folge zum 21:12 davon und sorgte so bereits für eine Vorentscheidung. Gegen Ende der Partie hatte Wacker nichts mehr entgegenzusetzen und unterlag deutlich.

Wacker: Sarah Ebeling - Corinna Döhner (3), Lisann Städer (3), Michelle Witt (1), Emily Wilzer (3), Vanessa Hinkel (5), Michelle Dzischer (1), Josie Klockmann (4), Celina Meier

Siebenmeter: Lok 3/2 - Wacker 3/2; Zeitstrafen: Lok 1 - Wacker 2