Die Auswahl zur Fußball-"Elf des Tages" gehörte in dieser Woche ganz dem Sturm. Gleich sechs Angreifer wurden von ihren Trainern vorgeschlagen. Doch auch die Libero-Position war mit drei Nominierungen gut belegt.

Salzlandkreis l Nicht nur von seiner Mannschaft, sondern auch von der Zuschauerkulisse schwärmte Drohndorf/Mehringens Coach Sebastian Otte in der Partie gegen Eintracht Winningen, das der Gastgeber mit 3:2 (2:0) gewann. "Das war ein richtiger Hexenkessel. So etwas habe ich noch nicht erlebt", überschlug sich der Trainer. "Wer nicht da war, der hat wirklich etwas verpasst." Neben den anwesenden Zuschauern hob Otte auch seinen Stürmer Dominik Ernst und Libero Michael Schwab heraus. "Die beiden haben aus einer sehr guten Mannschaftsleistung herausgestochen", lobte der Trainer. "Dominik hat mit seinen zwei Toren den Sieg perfekt gemacht. Außerdem hat er sich endlich mal für seine Arbeit belohnt." Auch Schwab bekam viel Lob von seinem Coach. "Michael ist unser Abwehrchef und hat eine sehr souveräne Defensivarbeit gezeigt."

Eine Ode an seinen Sturm stimmte Wacker Felgelebens Coach Thoralf Voß nach dem 2:0 (1:0) gegen die TSG Calbe II an. "Daniel Ledderbohm hat mit seinem Elfmeter das Spiel entschieden", so Voß. Auch die Stürmerkollegen Martin Glaser und Sebastian Käsebier fielen positiv auf. "Alle drei haben über 90 Minuten durchgeackert." Außerdem lobte der Trainer Libero Tino Wohlgemuth. "Er spielt normalerweise im zentralen Mittelfeld, aber weil unser Libero verhindert war, rückte er auf diese Position und hat seinen Job mit Bravour gemeistert."

Trotz der 0:2-Niederlage konnte Calbes Trainer Jörg Harms ebenfalls zwei Spieler für die "Elf des Tages" vorschlagen. Zum einen nominierte er seinen linken Verteidiger Stefan Lenhart. "Stefan hat seine Aufgabe sehr gut erfüllt", lobte der Trainer. Zum anderen hob Harms Sven Bartsch auf der "Sechser"-Position heraus. "Sein Stellungsspiel und sein Ehrgeiz waren vorbildlich."

Nach dem 4:3 (2:1) gegen den SV Rathmannsdorf nominierte Tino Kirst, Trainer der TSG Unseburg/Tarthun, seine beiden Stürmer, hatten diese doch jeweils per Doppelschlag für den Erfolg gesorgt. "Tobias Gronau und Denis Winter haben aus seiner sehr guten Mannschaftsleistung herausgestochen. Tobias hat fast alle seine Kopfballduelle gewonnen und Denis war sehr zweikampfstark."

Obwohl keine Tore in der Partie zwischen dem SV Wolmirsleben und dem 1. FSV Nienburg fielen, nominierte SVW-Trainer Jürgen Kauws seinen Stürmer Marcus Beck. "Er hatte mehrere gute Chancen und hätte eigentlich zwei Treffer erzielen müssen." Außerdem nominierte Kauws Keeper Daniel Mohr. "Er stand wie eine Eins in seinem Tor und hat nichts reingelassen." Unterstützung erhielt der Torwart dabei von Libero Sebastian Salzmann. "Er hat die Abwehr geordnet und den Nienburger Stürmern das Leben schwer gemacht."

Für Gierslebens Trainer Werner Brähmer stach Mathias Stephan trotz der 1:3 (1:1)-Niederlage gegen Neugattersleben im linken Mittelfeld heraus. "Er war sehr laufstark und seine Pässe fanden immer Abnehmer."