Das Salzland-Pokal-Turnier des SV Lok Staßfurt ist seit 33 Jahren ein sehr beliebter Badminton-Wettbewerb - und das deutschlandweit. In diesem Jahr nahmen 161 Athleten aus 38 Vereinen in vier Leistungsklassen (Herren- und Damendoppel sowie Mix) teil.

Staßfurt (mgr/chj) l Auch in diesem Jahr hat sich der SV Lok Staßfurt viel Mühe bei der Organisation und Durchführung des Turniers gegeben. Der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Grey und die neue Präsidentin des BLSA Andrea Krukowski eröffneten das Turnier und begrüßten auch Gäste, die zum ersten Mal in Staßfurt waren.

Die vier Leistungsklassen im Damendoppel, Herrendoppel und Mix waren ausgeglichen besetzt - außer im Damendoppel B, da hätten es mehr Teilnehmer sein können. Begonnen wurde das Turnier am Samstag mit den Herren- und Damendoppeln. Am Sonntag wurden dann die Mixe ausgetragen. Am Samstagabend sorgte eine Grillparty für gute Stimmung und es wurde anschließend bis spät in die Nacht getanzt.

Der SV Lok ließ es sich nicht nehmen, Karl-Heinz und Marina Grey, die Begründer und Drahtzieher des Turniers, bei der Abendveranstaltung mit einem Präsentkorb und einem Ehrenpokal zu überraschen und Danke zu sagen. Die Greys haben es geschafft, den Salzland-Pokal in der ganzen Republik bekannt zu machen und haben dafür gesorgt, dass jedes Jahr aufs Neue zahlreiche hochklassige Vergleiche mit tollen Spielern zu sehen sind.

Die beste Platzierung für den SV Lok holten Luca Kisner und Anton Buchholz. Beide konnten sich im Mix in der Gruppe D gegen 13 weitere Teilnehmer behaupten - mit 14 Jahren eine beachtliche Leistung. Für eine weitere Überraschung sorgte das Damendoppel Dagmar Weber und Steffi Skubowius mit ihrem zweiten Platz in der Gruppe D. Sie erreichten das Finale und mussten sich nur dem Doppel Schacht/Weber aus Burg geschlagen geben. Der zweite Rang von Matthias Kaschel und Astrid Trautwein im Mix in der Gruppe C war keine Überraschung, denn schon im vorigen Jahr konnten sie recht gut mithalten und abschneiden.

Eine sehr gute Leistung erreichte auch Michael Puchta mit seiner Güstrower Partnerin Cindy Ohde im Mix D. Obwohl beide noch nie zusammen gespielt haben, harmonierten sie gut und verpassten das Treppchen am Ende nur knapp. Sie mussten sich der eingespielten Paarung vom SV Berliner Brauereien im Rennen um Platz drei geschlagen geben.

Matthias Kaschel und sein Team der Turnierleitung sorgten für einen konsequenten und reibungslosen Ablauf über das gesamte Wochenende. An zwei Tagen wurden 198 Spiele ausgetragen, davon gingen 62 über drei Sätzen. Die durchschnittliche Spieldauer lag bei 33 Minuten. Die treuesten Mannschaften des Turniers sind der SV Berliner Brauereien und der Güstrower SC 09, die immer mit vielen Athleten anreisen.

   

Bilder