Stendal (grö/nrc) l Dass der weibliche Nachwuchs der Gaensefurther Sportbewegung bei der Vergabe von Medaillen ein Wörtchen mitzureden hat, bewiesen Michelle und Laura Otto sowie Nina Ritter bei den Bezirksmeisterschaften der Altersklassen acht bis elf in Stendal.

Michelle dominierte das Feld von insgesamt 28 Starterinnen im 50-Meter-Lauf. Als Vorlaufschnellste mit 8,40 Sekunden zog sie ins Finale ein, konnte sich hier trotz strömenden Regens weiter steigern und überquerte die Ziellinie mit 8,22 Sekunden, deutlichem Vorsprung und neuer persönlicher Bestleistung. Nina und Laura erreichten den Endlauf trotz Zeiten von 9,08 beziehungsweise 8,94 Sekunden nicht, obwohl die Wertungen sich im Bereich ihrer jeweiligen Bestleistung bewegten.

Auch im Weitsprung konnte niemand Michelle das Wasser reichen. Mit 3,58 Meter besiegte die Gaensefurtherin ebenfalls 27 weitere Teilnehmerinnen. Nina gelang es nicht, einen gültigen Versuch zu absolvieren und Laura platzierte sich mit 2,85 Meter im Mittelfeld.

Ein anderes Bild bot sich dagegen im Schlagballweitwurf. Nina, die zurzeit in dieser Disziplin nahezu unbesiegbar scheint, hatte auch diesmal die Nase vorn. 27,60 Meter standen schließlich für sie auf dem Wettkampfprotokoll, während sich ihre Verfolgerin aus Stendal mit 26,22 Meter geschlagen geben musste. Laura gelang mit 19,42 Meter Rang sieben und Schwester Michelle wurde mit einer Weite von 16,86 Meter Zwölfte.

Gern hätten sich die Mädchen noch eine weitere Medaille im Staffelwettbewerb gesichert, aber es war nicht möglich, in der gewohnten Aufstellung zu starten, da eine Sportlerin fehlte.

Um nicht ganz auf ihre Lieblingsdisziplin verzichten zu müssen, begeisterten die Mädchen Team-Neuling Cassie Dienemann (W 9) für die Staffel und nahmen dabei auch in Kauf, eine Altersklasse höher starten zu müssen. Obwohl die jungen Gaensefurtherinnen sich sehr gut präsentierten, reichte es mit einer Zeit von 34,54 Sekunden und dem fünften Platz nicht für eine Medaille.