Westeregeln (nrc) l "Wir haben schon darüber nachgedacht, wie es in der neuen Saison in der Landesliga weitergehen soll", gab Thomas Witte, Mannschaftsleiter der Herren 40 des SV Wacker Westeregeln zu. Nachdem sein Team drei Siege in Folge in der Tennis-Bereichsliga eingefahren hatte, war der Staffelsieg in greifbare Nähe gerückt. "Wir mussten uns allerdings auch überlegen, wie wir in der Landesliga bestehen wollen. Die meisten unserer Spieler, die bei uns in der Herren 40 agieren, sind eigentlich schon etwas älter."

Hilfe sollte von der Gaensefurther Sportbewegung (GSB) kommen. "Unsere beiden Vereine pflegen ein freundschaftliches Verhältnis." In der Saison 2014 unterstützten zwei Akteure der Herrenmannschaft, Michael Busse und Ronny Selig, die Westeregelener bei einigen ihrer Partien. Dies war möglich, da die GSB keine eigene Mannschaft in der Altersklasse Herren 40 in der Saison 2014 stellte.

Die Unterstützung wurde gebraucht, da Karl-Heinz Maruhn und Helmut Kaschny nicht zu jeder Begegnung einsatzbereit waren. "Karl-Heinz war durch eine Verletzung angeschlagen. Aber das hat ihn nicht davon abgehalten, uns zu unterstützen. Er hat vor allem im Doppel ausgeholfen und die meisten gewonnen", lobte Witte seinen Vereinskameraden.

Auch für Helmut Kaschny hatte der Mannschaftsleiter lobende Worte übrig. "Er gehört zu unseren Leistungsträgern. In der Partie gegen Halberstadt II hätten wir sicher in 3:3 erreichen können, wenn er sein Einzel gespielt hätte." Die Partie gegen den TC Rot-Weiß II ging als einzige der Saison mit 2:4 verloren. Dabei hätte Wacker tatsächlich ein Unentschieden für den Staffelsieg gereicht. "Ein wenig ärgern wir uns natürlich darüber. Auf der anderen Seite sind wir aber auch sehr zufrieden. Das Team hat sehr gut zusammengearbeitet."

Dies belegen die klaren Ergebnisse: 5:1 gegen den Hessener SV, 4:2 gegen den SV Thale II und 6:0 gegen den HTC Peißnitz IV sowie ein weiteres 5:1 beim TC Oschersleben III im letzten Saisonspiel. Dabei bestach vor allem Daniel Christoph. Er gewann seine Einzel stets mit deutlichen Resultaten von 6:1, 6:2 oder 6:3. Lediglich in der Partie gegen Halberstadts Reserve erstreckte sich seine Partie gegen Wolfgang Mohr über drei Sätze. "Daniel gehörte auch zu den Spielern, auf die wir uns zu jeder Partie verlassen konnten", lobte Witte. "Im Grunde hat jeder im Team zu diesem Erfolg beigetragen." Witte war in dieser Saison das erste Mal Mannschaftsleiter, beerbte in dieser Funktion Horst Meißner. "Er hat mir aber weiterhin unter die Arme gegriffen", sagte Wille dankbar.

Für die kommende Saison hat sich Wacker vorgenommen, "vor allem die Leistung dieser Saison zu bestätigen. Ein Aufstieg wäre nicht schlecht, allerdings wäre es dann von Vorteil, mehr Spieler der Altersklasse 40 zu haben, um das Niveau der höheren Spielklasse auch mitgehen zu können. Dazu wollen wir uns eventuell auch noch einmal mit den Gaensefurthern beraten."

SV Wacker Westeregeln: Thomas Witte, Helmut Kaschny, Daniel Christoph, Ingo Becker, Horst Meißner, Karl-Heinz Maruhn, Michael Busse, Ronny Seling

Tabelle

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:1. TC RW Halberstadt II10:250:30

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:2. SV Wacker Westeregeln9:353:28

3. Hessener SV8:452:30

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:4. SV Thale II6:641:38

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:5. TC Krumbholz Bernburg III5:734:45

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:6. TC Oschersleben III3:928:53

@LeoSpo_HB-TT_Tab_Std:7. HTC Peißnitz IV1:1121:55