Acht Tennisspieler der Gaensefurther Sportbewegung nahmen in verschiedenen Altersklassen am 1. Mansfeld-Salzland Cup des Hettstedter TC teil. Der erfolgreichste Staßfurter wurde dabei Andreas Trensinger, der sich bei den Herren 50 durchsetzte.

Hettstedt (rse/chj) l Das jüngst ins Leben gerufene Turnier wurde in den Altersklassen der Herren 30, 40, 50 und 60 ausgetragen. Es wurden in den vier Konkurrenzen die Besten im Einzel gesucht. Allerdings gab es bei den Herren 30 zu wenige Teilnehmer, sodass diese kurzerhand mit bei den Herren 40 starteten.

Um mannschaftliche Geschlossenheit zu demonstrieren, reisten die acht Gaensefurther gemeinsam mit einem Bus an. Zwar ging es in allererster Linie um Einzelwettkämpfe, denn jeder Athlet wollte nach Ablauf der Saison noch Punkte auf seinem Konto verbuchen. Dennoch präsen-

Staßfurter demonstrieren Geschlossenheit

tierten sich die Staßfurter als Team. Trotz der eigentlichen Konkurrenzsituation halfen sich die Gaensefurther untereinander mit wertvollen Tipps aus. Nicht umsonst stellten sie am Ende das erfolgreichste Teilnehmerfeld.

In den jeweiligen Konkurrenzen wurde ab dem Achtelfinale begonnen. Da die Staßfurter im Hauptfeld der Herren 50 mit gleich sechs Teilnehmern den Bärenanteil stellten, lag die Befürchtung nahe, gleich in der ersten Partie auf einen Vereinskollegen zu stoßen. Doch das Los meinte es gut mit den Gaensefurthern und bewahrte vor internen Duellen. Doch mit Andreas Trensinger und Herbert Mandel gelang nur zwei von ihnen der Sprung in die nächste Runde. Trensinger gelang am Ende sogar der ganz große Wurf. Er setzte sich im Finale gegen Karsten Schröder mit 6:1, 0:6 und 7:6 durch und trug sich damit als erster Sieger dieser Altersklasse in die Chroniken des Turniers ein.

Doch auch für die vier Staßfurter, die in der ersten Runde des Hauptfeldes scheiterten, war das Turnier noch nicht vorbei.

Steffen Mattheis nutzt seine zweite Chance

Sie bekamen in der Nebenrunde die zweite Chance. Diese nutzte Steffen Mattheis und gewann den Wettbewerb im Finale gegen Vereinskollege Dieter Naumann mit 6:3 und 6:2.

Frank Hirschfeld startete bei den Herren 60. Nach einer knappen Niederlage im Auftaktmatch in drei Sätzen war für ihn jedoch schon früh Schluss. Bei den Herren 40 zog Ronny Selig ins Viertelfinale ein, wo er jedoch ausschied.

Dass der Haussegen bei den Gaensefurthern gerade hängt, zeigte sich auch daran, dass weitere Spieler mit anreisten, um ihre Vereinskameraden anzufeuern. Diese Unterstützung übertrug sich auf die Tennisanlage und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Staßfurter so erfolgreich abgeschnitten haben. Alle Staßfurter waren mit der ersten Auflage des Mansfeld-Salzland Cups zufrieden und freuen sich bereits auf die Neuauflage im kommenden Jahr.

 

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