Weyer (jei/fna) l Bei der Europameisterschaft im Duathlon auf der Kurzstrecke startete der Staßfurter Jürgen Eisfeld aus der Triathlonabteilung der Gaensefurther Sportbewegung. Er hatte sich mit seiner Ehefrau Bärbel auf den Weg ins österreichische Weyer aufgemacht und wurde am Ende mit dem hervorragenden dritten Platz belohnt.

Es warteten zehn Kilometer Lauf, 42 Kilometer extrem bergige Radstrecke und abschließend noch ein Fünf-Kilometer-Lauf auf den Staßfurter im deutschen Nationalmannschaftsteam in der Altersklasse MK 70. Die 220 Aktiven aus 28 Nationen hatten es mit sehr böigen Windverhältnissen und recht kühlen Temperaturen mit teilweisen Regenschauern zu tun.

Couragierter Start

Eisfeld begann den Wettkampf mit einem couragiert geführten Lauf. Die erste Distanz brachte er in einer Zeit von 52:45 Minuten hinter sich, die ihm alle Möglichkeiten zur Erringung des anvisierten Podestplatzes boten. Der Wechsel von der Laufstrecke auf das Rad funktionierte dank des intensiven Wechseltrainings sehr gut und die Lieblingsdisziplin stand bevor. Jedoch wurde der Regen stärker und Eisfeld musste das Risiko bei den rasanten Abfahrten, nach zum teil steilen Anstiegen, zu Lasten der Geschwindigkeit minimieren. Am Ende stand trotz aller Widrigkeiten noch eine sehr gute Radzeit von 1:30:00 Stunden auf der Habenseite und der Weg auf das Podest war geebnet.

Auf der abschließenden Laufstrecke musste es sich nun zeigen, ob die Umstellung auf den optimalen Laufschuh durch den LEX Laufexpertenladen in Staßfurt gefruchtet hat. Eisfeld lief eine hervorragende 26:10 Minuten, wodurch er sich den dritten Platz im Europachampionat sicherte.

Damit fand eine erfolgreiche, anstrengende und lange Saison einen imposanten Abschluss. Wieder einmal hat sich gezeigt, das man mit strukturiertem Training und optimierter Schuhauswahl auch im fortgeschrittenen Alter seine Laufleistungen deutlich verbessern kann.