Der Start in die Bezirksliga ist den Handballern des SV Wacker Westeregeln gelungen. Am Sonntag bezwangen sie die SG Lok Schönebeck II mit 33:22 (14:10).

Westeregeln (kam/chj) l Der erste Treffer in der neuen Spielzeit verbuchte Wackers Mike Garbaczok für sich (1:0, 3.), ehe Schönebecks Riedel in der ausgleichen konnte (7.). Westeregeln legte durch Tore von Nick Elsner, Jimmy Klockmann und Christian Jakobi vor (5:2, 13.). Die Gäste wollten sich jedoch nicht so einfach abhängen lassen und gelangten zum Ausgleich (5:5, 17.), ehe Wacker dank Treffern von Sven Liebscher, Steffen Laschke und Klockmann wieder ein kleines Polster aufbauen konnte (10:6, 23.). Die Gäste nahmen die Auszeit. Nach der kurzen Pause bot sich das gleiche Bild, Wacker netzte weiter ein und nahm den Vorsprung von vier Toren mit in die Halbzeitpause (14:10, 30.).

Nach dem Wiederanpfiff bot sich den zahlreichen Zuschauern eine "Jimmy-Klockmann-Show". Wackers Jüngster drehte auf und traf neben seinem Teamkollegen Andy Rothe fünfmal in Folge in den Schönebecker Kasten (21:12, 39.). Die Gästebank zog sofort die Grüne Karte. Nach einem weiteren Treffer von Wackers Kreisspieler Andy Rothe musste Schönebecks Stammtorhüter Weidner durch einen Teamkollegen ersetzt werden. Klockmann und Rothe setzten ihre Torserien fort und brachten Wacker weiter auf Abstand (26:14, 47.).

Westeregelns Trainer Matthias Zeidler wechselte nun auch seinen Tormann Florian Pierschalla, der bis dahin eine wahre Glanzleistung bot, gegen Stefan von Zabiensky, de aus Oebisfelde kam, aus. Steffen Laschke und Mike Garbaczok verwandelten weiter für ihr Team, auf Schönebecks Seite war es fast ausschließlich Riedel, der noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Fünf Minuten vor Abpfiff durchbrach Mike Garbaczok per Konter die 30-Tore-Marke. Auch Jimmy Klockmann und Christian Thamm kamen nochmal zum Zug, stellten den 33:22-Endstand her und sicherten somit die ersten zwei Punkte auf dem Konto, sehr zur Zufriedenheit von Zeidler: "Für das erste Spiel mit der umgestellten und neuen Mannschaft haben wir uns ganz gut gemacht. Wir wussten ja nicht, wo wir in der Liga stehen. Nach den fünf Abgängen waren wir zwar nur noch zwölf Spieler, aber dafür haben wir das gut gemeistert. Anfangs hatten wir leichte Probleme im Angriff, haben uns dann aber verbessert. Abwehr und Torhüter waren 50 Minuten lang gut, aber es gibt natürlich immer Verbesserungsmöglichkeiten. In der zweiten Hälfte hat es uns Schönebeck zwar leicht gemacht, aber wir brauchen trotzdem noch etwas, um uns mit der Mannschaft richtig einzuspielen."

Am Sonnabend, 27. September, trifft die Mannschaft am großen Heimspieltag in Westeregeln auf Borne II.

Westeregeln: Pierschalla, von Zabienski - Thamm (2), Rothe (5), Pufahl, Garbaczok (5), Liebscher (1), Gorges, Jakobi (1), Laschke (7/3), Elsner (1), Klockmann (11).

Schönebeck II: Weidner - Prokop (3), Ernst (4), Sauerzweig (2), Tomm (3), Liedner, Thiedig, Dette (2), Riedel (8/4), Heller, Gerlach.

Siebenmeter: Wacker 3/3 - Schönebeck 5/4 Zeitstrafen: Wacker 5 - Schönebeck 2